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Klima: Versicherer wittern “kein Bombengeschäft”

20.08.2015 – Hardt_GDVDie Hitzerekorde dieses Sommers in Deutschland und die Waldbrände in Kalifornien beschäftigen nicht nur die medialen Schlagzeilen, sondern auch die Versicherer. So gehöre die Branche “zu den relevanten Kräften, die für einen entschlossenen Klimaschutz und durchgreifende Maßnahmen eintritt”, schreibt GDV-Kommunikationschef Christoph Hardt in einer aktuellen Kolumne.

“Und das liegt nicht daran, dass wir Bombengeschäfte wittern”, betont Hardt. Damit will der Verbandsvertreter dem Vorwurf entgegenen, die Branche wolle Probleme dramatisieren, “um dann mit den Sorgen der Menschen Geschäfte zu machen”. Vielmehr vertrete die Branche ein nachhaltiges Geschäftsmodell: “Wir sichern Risiken nicht nur in der Risiko teilenden Gemeinschaft ab. Wir kümmern uns auch darum, dass Risiken langfristig tragfähig bleiben und – wo immer möglich – gemindert werden”, so Hardt weiter.

Zudem liege es stark im Interesse der Versicherungswirtschaft, die Auswirkungen des Klimawandels in den Griff zu bekommen. “Viele extreme Wetterereignisse haben jetzt schon direkte ökonomische Folgen, die Bauern können ihr Lied davon singen, auch in den Schadenbilanzen einzelner Versicherungsunternehmen wird sich das widerspiegeln”, schreibt Hardt. (vwh/td)

Link: Kolumne: Kant und das Klima

Bild: Christoph Hardt (Quelle: GDV)

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