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Kfz: Einzelschäden teurer, Gesamtleistungen gesunken

11.09.2015 – Crash_PeterA_pixelioMehr Verkehr, mehr Verkehrstote bedeuten höhere Prämien bei den amerikanischen Kfz-Versicherern. Während hierzulande Versicherer im vergangenen Jahr insgesamt deutlich weniger leisten mussten, drohen jenseits des Teichs die Kosten zu explodieren.

Das National Safety Council rechnet mit einer Kostenexplosion bei Schäden in Zusammenhang mit Autounfällen. 135 Mrd. Euro sollen hier im laufenden Jahr nach ersten Prognosen in den Staaten für Schäden, Verletzungen und Todesfälle fällig werden – ein Plus von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zehn Prozent mehr Verkehrstote verzeichnet die Behörde, hierzulande stieg die Zahl um 1,4 Prozent.

Im Schnitt bezahlen Versicherer laut Insurance Business America pro Autounfall 2.940 Euro (+ 3,0 Prozent). Auch in Deutschland stieg die Regulierungsaufwand pro Fall von 2.237 auf 2.320 Euro. Doch laut Statistischem Jahrbuch des GDV gingen die gesamten Leistungen in Kfz von 9,7 Mrd. auf 8,9 Mrd. Euro (-7,9 Prozent) zurück. Auch die Zahl der Schäden ist rückläufig. Während es 2013 noch 21,7 Millionen Mal versicherungsrelevant auf deutschen Straßen krachte, waren es 2014 nur 20,6 Mio. (vwh/ku)

Diese und viele weitere Daten enthält das Statistische Taschenbuch der Versicherungswirtschaft 2015

Bildquelle: Peter A. / pixelio.de

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