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Keine Angst vor Flugreisen

12.08.2014 – boeing-flugzeug-150Eine allgemeine Zurückhaltung bei Flugreisen ist auch nach den drei Unglücksfällen in den vergangenen Wochen, bei denen über 460 Menschen ums Leben kamen, nicht zu verzeichnen. Dies geht aus den aktuellen Verkehrszahlen der Airline-Gruppen Lufthansa, International Airlines Group (IAG) und Air France/KLM für den vergangenen Monat hervor.

Alle drei Unternehmen konnten ihre Passagierzahlen im Vergleich zum Vorjahrsmonat verbessern. Am deutlichsten gelang dies der IAG, zu der British Airways, Vueling und Iberia gehören. Die Zahl der von IAG beförderten Passagiere stieg um 8, 2 Prozent auf 7,8 Millionen Menschen. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres flogen 43,3 Millionen Menschen mit einer zur IAG gehörenden Airline, ein Plus von 19,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Der Lufthansakonzern (dazu zählen neben Lufthansa die Airlines German Wings, Austrian Airlines und SWISS) beförderte im Juli 10,5 Millionen Passagiere, eine Zunahme um 1,9 Prozent im Vergleich zu Juli 2013. Damit flogen in den ersten sieben Monaten des Jahres 60,4 Millionen Menschen mit Lufthansa (+ein Prozent). Air France und KLM vermelden 7,5 Millionen Passagiere im Juli (+1,3 Prozent). Im laufenden Jahr stieg die Passagierzahl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozent auf 45,4 Millionen Menschen.

Ob sich auch der Versicherungsmarkt so unbeeindruckt von den Unglücksfällen zeigen wird wie die Verkehrszahlen, bleibt abzuwarten. Reiner Siebert, Vorstand der Delvag Luftfahrtversicherung, erwartet jedoch keine pauschale Preisanpassung nach dem “Gießkannenprinzip”, wie er gegenüber VWheute erläuterte. (jko)

Bild: In der Luftfahrtversicherung gibt es keine pauschale Preisanpassung. (Quelle: vwh)

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