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Kaum mehr registrierte Finanzanlagenvermittler in Q1

14.04.2014 – Die Zahl der registrierten Finanzanlagenvermittler nach § 34f Gewerbeordnung (GewO) ist im ersten Quartal nur noch langsam weiter angestiegen. Nach den Daten des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) gab es Ende März 40.724 (31. Dezember 2013: 39.911) Eintragungen.

Die spezielle Erlaubnis nach 34f GewO benötigen gewerbsmäßige Vermittler von Finanzanlagen seit dem 1. Januar 2013. Dabei muss neben der erforderlichen Zuverlässigkeit und geordneten Vermögensverhältnissen eine Berufshaftpflicht-versicherung und die vorhandene Sachkunde nachgewiesen werden.

Schon früh zeichnete sich ab, dass sich die meisten Finanzanlagenvermittler auf den Vertrieb von offenen Investmentvermögen beschränken. Zum Ende des ersten Quartals 2014 hatten 40.062 (Ende 3012: 39.263) Vermittler eine solche Erlaubnis erhalten.  Die Erlaubnis zum Vertrieb von geschlossenen Investmentvermögen nahm leicht auf 11.399 (11.194) zu. Relativ mehr Vermittler qualifizierten sich im Berichtzeitraum auch für den Vertrieb sonstiger Vermögensanlagen (gemäß 34f Abs. 1 Nr.3 GewO). Ihre Zahl stieg um gut vier Prozent auf 6.632 (6.370).

Die Daten wurden vom DIHK auch regional aufgeschlüsselt. Danach gab es in Bayern mit 7.947 die mit Abstand meisten Finanzanlagenvermittler. Das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen liegt mit 6.493 registrierten Finanzanlagenvermittlern nur knapp vor Baden-Württemberg (6.443). Hessen mit dem zentralen deutschen Finanzplatz Frankfurt folgt mit 3.282 Vermittlern. (brs)

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