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Katastrophenbilanz: Glimpflicher Ausgang für Versicherer

28.08.2014 – Hagelschlag und starke Winde in Westeuropa, Gewitter und Tornados in den USA, schwere Schneestürme in Japan: Die gesamtwirtschaftlichen Schäden aus Natur- und Man-made-Katastrophen in den ersten sechs Monaten des Jahres beliefen sich auf 44 Mrd. US-Dollar. Davon waren 21 Mrd. US-Dollar versichert. Im Vergleich zu früheren Jahren kam die Versicherungswirtschaft glimpflich davon.

Im Vorjahreszeitraum lagen die versicherten Schäden bei 25 Mrd. Dollar, schreibt der Schweizer Rückversicherer Swiss Re in einer vorläufigen Schadenschätzung. Beide betrachteten Halbjahre liegen unter dem Schnitt von 27 Mrd. Dollar der vergangenen zehn Jahre. Von den Versicherungsschäden sind 19 Mrd. Dollar Naturkatastrophen, zwei Mrd. Dollar sind Man-made-Katastrophen zuzuschreiben. Insgesamt starben 4.700 Menschen.

Schaeden in Millliarden

Grafik: Katastrophenschäden (in Mrd. US-Dollar, Quelle: Swiss Re)

Zu den teuersten versicherten Katastrophenschäden des ersten Halbjahres zählten Gewitter- und Hagelunwetter, die Mitte Mai in einem Zeitraum von fünf Tagen viele Gebiete der USA heimsuchten. Schaden: 2,6 Mrd. Dollar. Ebenfalls im Mai verursachten Tornados versicherte Schäden in Höhe von 1,1 Mrd. Dollar. Mit 1,7 Mrd. Dollar waren Schäden aus dem Schneesturm im Januar gedeckt.

Schwere Unwetter gab es im Juni in Westeuropa. Die Gewitterfront des Tiefdruckgebiets Ela brachte im Juni Hagelschlag und starken Wind und verursachte in Teilen Frankreichs, Deutschlands und Belgiens große Schäden an Gebäuden und Fahrzeugen. Die versicherten Schäden beliefen sich auf insgesamt 2,5 Mrd. Dollar.

Großen Schaden richteten schwere Schneestürme in Japan an. Es entstanden Sachschäden mit einer versicherten Schadenbelastung von insgesamt 2,5 Mrd. Dollar. (vwh)

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