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Katastrophen-Jahr weltweit deutlich unter dem Schnitt

14.01.2016 – Ein deutlich unterdurchschnittliches Schadensjahr war 2015 auch in der Analyse von Aon Benfield. Die Anzahl der registrierten Ereignisse liegt mit 300 zwar über dem 15-Jahres-Schnitt. Dennoch bleiben sowohl die kumulierten wirtschaftlichen Schäden (123 Mrd. US-Dollar) als auch die versicherten Schäden (35 Mrd. US-Dollar) mit 30 bzw. 31 Prozent darunter.

Ein Wintereinbruch in den Vereinigten Staaten im Februar ist mit Schäden in Höhe von 3,3 Mrd. Dollar das teuerste versicherte Einzelereignis. Den größten wirtschaftlichen Schaden verursachten Waldbrände in Indonesien. 16,1 Mrd. Dollar schlagen in der Statistik von Aon Benfield zu Buche.

Die drei größten Schäden durch Flut, Sturm und Waldbrände verursachten demnach fast 60 Prozent der gesamten wirtschaftlichen Verluste – außerhalb der USA und der EU. Meteorologe Steve Bowen stellt angesichts des alljährlichen Berichts fest, dass die Zahl der Großereignisse zugenommen hat.

Die meisten Todesopfer indes waren in Nepal zu beklagen. 9.100 fielen den Erdbeben in Nepal im April und Mai zum Opfer.

Versicherte Schäden im Vergleich

(Klicken zum Vergrößern) Grafik: Die weltweit akkumulierten versicherten Kosten durch Naturkatastrophen. (Quelle: Aon Benfield) (vwh/ku)

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