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Hinterbliebenenvorsorge im Rückwärtsgang

14.08.2015 – Gaedeke_Yougov Hinterbliebene in Deutschland sind tendenziell schlechter abgesichert als noch vor knapp zehn Jahren, ergab eine aktuelle YouGov-Studie.  Zwar ist die Verbreitung der Risikolebensversicherung seit 2006 von elf auf 13 Prozent leicht gestiegen, der Anteil von Kapitallebensversicherungen sinkt im gleichen Zeitraum jedoch von 41 auf 32 Prozent deutlich stärker.

“Die Kombination der Kapitallebensversicherung aus Sparvertrag für den Versicherten und Todesfallschutz für die Hinterbliebenen hat durch die niedrige Verzinsung in den letzten Jahren bei den Deutschen an Attraktivität verloren”, erklärt Oliver Gaedeke, Vorstand des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov.

Nach aktuellen Erkenntnissen von YouGov leben sechs von zehn Neuabschließern einer Risikolebensversicherung mit eigenen Kinder unter einem Dach. Beim durchschnittlichen Versicherungsnehmer in Deutschland sind es lediglich drei von zehn. Zudem weisen Neukunden im Segment Risikoleben ein höheres monatliches Haushaltsnettoeinkommen auf als der Durchschnitt.

Aber auch bezüglich der Summe aller aktuell abgeschlossenen Versicherungen liegen sie mit durchschnittlich 7,2 Policen deutlich über dem Querschnitt von fünf Policen. Nichtsdestotrotz entscheidet der Neuabschließer preisbewusst: 54 Prozent sind verstärkt Kunden bei niedrigpreisigen Versicherern gegenüber von etwa einem Drittel (35 Prozent) der Gesamtbefragten. (vwh/dg)

Bild: Oliver Gaedeke, Vorstand und Leiter der Finanzmarktforschung bei YouGov. (Quelle: YouGov)

 

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