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Jeder zweite Deutsche ohne Finanzplan für den Ruhestand

14.07.2015 – by_Bernd Kasper_pixelio.deBei der finanziellen Planung des Ruhestands besteht in Deutschland großer Handlungsbedarf. 83 Prozent der Erwerbstätigen wissen, dass sie fürs Alter vorsorgen müssen. Trotzdem haben gerade einmal 11 Prozent das Gefühl, dass ihre Pläne ausgereift sind, so der zentrale Befund der Aegon Ruhestandsstudie 2015. Über die Hälfte gibt an, ihre Planung sei schlecht ausgearbeitet oder es gebe keine.

Sparer sind sich zwar der Herausforderung bei der Altersvorsorge bewusst, lassen dem aber kaum Taten folgen. Fast die Hälfte (45 Prozent) hält eine konkrete Vermögensanlagestrategie für erforderlich. Gleichzeitig gibt über die Hälfte an, keine finanziellen Vorkehrungen für den Ruhestand getroffen zu haben.

Die vorliegende Untersuchung zeigt weiter, dass die Deutschen die eigene Lebenserwartung massiv unterschätzen und auch keine Vorstellung von ihrem künftigen Alterseinkommen haben. Gerade einmal 21 Prozent der Erwerbstätigen über 50 rechnen damit, mehr als 20 Jahre im Ruhestand zu leben und nur jeder fünfte Deutsche (18 Prozent) weiß genau, wie hoch seine Rente ausfallen wird.

“Unzureichende Planung und steigende Lebenserwartung sind eine gefährliche Kombination”, sagt Andreas Mang, Marketing Director von Aegon in Deutschland. “Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken, sollten sich angehende Ruheständler frühzeitig Gedanken machen, wie das vorhandene Vermögen ruhestandsgerecht angelegt werden kann.” Entsprechende Analysetools mit gezielten Prognosen über lebenslange Ausgaben und Einnahmen existieren bereits (siehe DOSSIER).

Für die Untersuchung wurden im Februar 2015 16.000 Personen in 15 Ländern online befragt, darunter 1.000 aus Deutschland. (vwh/dg)

Bildquelle: Bernd Kasper / pixelio.de

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