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Italien zwischen Hoffen und Bangen

29.01.2014 – italien-drei-farben-karteIngo-Michael Feth, Italien-Korrespondent der Versicherungswirtschaft, berichtet von weiter anhaltenden Unsicherheiten auf den italienischen Märkten. Der private Konsum stagniert und die Jugendarbeitslosigkeit hat mit 40 Prozent schon spanische Dimensionen erreicht. In dieser Situation will der italienische Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (Ania) keine Prognose für 2014 erstellen.

In Zeiten wirtschaftlicher Probleme sparen die Verbraucher auch bei den Versicherungen. So schließen Durchschnittsverdiener nur mehr die unbedingt nötigen Pflichtversicherungen ab. Besonders Vorsorgeprodukte fallen oftmals dem heimischen Rotstift zum Opfer. Im Bereich der Kfz-Versicherungen, einer im autonärrischen Italien wichtigen Sparte, locken die Anbieter mit pauschalen Abschlägen von bis zu sechs Prozent der Jahresprämie. Das scheint auch dringend geboten, denn gemäß einer Untersuchung der Boston Consulting Group sind in keinem Land der EU die Prämien der Kasko-Versicherung so hoch wie in Italien.

Unter der allgemeinen Zurückhaltung der Verbraucher leiden besonders die auf dem heimischen Markt beschränkten Versicherer, die oft zu regionalen Bankgruppen gehören. Die großen Namen wie Generali, Allianz Italien oder Unipol können die anhaltende Stagnationsphase hingegen durch ihr internationales Geschäft kompensieren. Nach draußen gehen, internationale Allianzen schmieden, wie dies Fiat mit Chrysler vorgemacht hat, um nicht selbst zum Übernahmekandidat zu werden, das rät auch die Ania ihren Mitgliedern, berichtet Ingo-Michael Feth aus Italien.

Mehr Berichte von den internationalen Märkten in der kommenden Ausgabe der Versicherungswirtschaft, Heft Nr. 2/2014 ab 1. Februar.

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