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Ist 75 die neue 65? – Anpassungsbedarf in der bAV

14.02.2014 – Towers-WatsonIn Deutschland erwarten 58 Prozent der Unternehmen, dass der Anteil der über 60-jährigen Arbeitnehmer steigen wird. Daher rechnen sie mit wachsenden Ansprüchen und Bedürfnissen ihrer Mitarbeiter, insbesondere in den Bereichen Gesundheits- und Altersversorgung. Der Wille, sich darauf einzustellen, ist hoch – allerdings sieht nur jedes dritte Unternehmen sein Angebot an Mitarbeiterbenefits bereits gut aufgestellt, sagt eine Studie des bAV-Spezialisten Towers Watson.

Mit Blick auf die Alterung der Belegschaften nimmt bis 2020 die Bedeutung von Angeboten der betrieblichen Altersversorgung für die Mitarbeiterbindung (32 Prozent) und das Gewinnen neuer Talente (24 Prozent) zu. Die größte Dynamik zeigt sich bei der Rolle der bAV für angemessene Rentenbezüge. Für 2020 sehen 17 Prozent der deutschen Unternehmen diese Zielsetzung als wichtigstes Motiv für Leistungen der betrieblichen Altersversorgung – dreimal so viele wie heute (sechs Prozent).

Die größte Herausforderung bei der betrieblichen Altersversorgung sehen die Unternehmen in den Kosten für die Implementierung neuer Angebote und höheren Kosten für bestehende Benefits (je 43 Prozent). Jedes dritte Unternehmen sieht zudem eine zu starke Regulierung als Hürde. In Deutschland rechnet fast jedes zweite Unternehmen (46 Prozent) mit steigenden Kosten für die angebotenen Benefits. Im Rest von Europa gehen sogar 61 Prozent der Unternehmen von höheren Kosten aus.

46 Prozent der befragten Manager gehen davon aus, dass mittelfristig die Work-Life-Balance zum wichtigsten Thema für ihre Mitarbeiter wird, gefolgt von finanzieller Sicherheit, mehr Flexibilität und Rücklagen für den Ruhestand. Dagegen tritt das aktuell bedeutendste Thema – die Arbeitsplatzsicherheit – zunehmend in den Hintergrund. Als konkrete Maßnahme plant mit 77 Prozent ein Großteil der deutschen Unternehmen die Einführung von flexibleren Arbeitszeiten und Home Office. An zweiter Stelle stehen mit 55 Prozent allgemeine Änderungen der angebotenen Benefits. 45 Prozent der befragten deutschen Unternehmen planen zudem Umgestaltungen der Arbeitsplätze und wollen ihren Mitarbeitern größere Wahlfreiheit bei den angebotenen Nebenleistungen bieten.

Link: Unternehmen sehen großen Anpassungsbedarf bei betrieblicher Altersversorgung

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