Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Irakischer Premier fragt: Verlieren wir den Krieg gegen den Terror?

09.02.2015 – terror-autobombeAngesichts der Eskalation in der Ukraine-Krise geriet das zweite drängende Thema der Münchner Sicherheitskonferenz in den Hintergrund: der Kampf gegen den IS-Terror. Am Samstagnachmittag eröffnete der irakische Premierminister Haidar al-Abadi, seit September 2014 im Amt, eine Diskussion über die Frage: Verlieren wir den Krieg gegen den Terror? Zuvor hatte Kanzlerin Merkel dem Irak weitere wirtschaftliche Hilfen zugesagt.

In einem Gastbeitrag für The National Newspaper, den die Frankfurter Allgemeine Zeitung im Rahmen der Sicherheitskonferenz am Sonntag veröffentlichte, fordert Mohammed Al Otaiba, Chefredakteur der Zeitung in Abu Dhabi, einen “Krieg den Ideen des IS!”. Der Kampf gegen die kriegstreibende Pseudo-Nation „Islamischer Staat“ kann nicht allein mit militärischen Mitteln gewonnen werden. Es braucht Vorbilder, die zeigen, dass Islam und Moderne zueinander passen, so Al Otaiba und weiter:

“Wir müssen den IS bekämpfen, weil er uns alle durch die Radikalisierung der Jugend bedroht, sei es im Nahen Osten oder im Westen. Doch wir werden den IS nicht mit Bomben oder Luftangriffen schlagen. Unser Fehler besteht darin, dass wir noch immer von einem herkömmlichen Krieg und territorialer Eroberung ausgehen.” [...]

“Der Krieg kann nur gewonnen werden, wenn man dem von dem IS begründeten Narrativ etwas entgegensetzt. Es ist ein Krieg der Ideen, in dem die irrationale politische Ideologie von IS dadurch bekämpft werden kann, dass man ihr ein vollständiges theologisches Gedankengebäude und echte Besorgnis für das Wohlergeben der Bürger gegenüberstellt.” (vwh)

Siehe auch: Krieg den Ideen des IS!

Bild: Der Terror weitet sich aus, die Nachfrage nach Schutz steigt, siehe beigefügte Links. (Quelle: ak)

Link: DOSSIER, KÖPFE

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten