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Internet der Dinge ist kaum ein Thema

23.11.2016 – Internet_Der_Dinge_FotoliaDas Internet der Dinge (IoT) ist bei der Mehrheit der Unternehmen noch nicht angekommen. Laut einer Studie der Uni Potsdam haben sich bislang nur 43,5 Prozent der Unternehmen bislang aktiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Besonders weit hinken Handel und Gesundheitswesen mit 35 beziehungsweise 38 Prozent hinter der Entwicklung hinterher.

Demnach tun sich 63 Prozent der Unternehmen eher schwer damit, einen konkreten Nutzen hinter dem IoT zu erkennen. Weitere Hürden sehen die befragten Unternehmen vor allem in fehlenden technischen Standards (60 Prozent) und geeigneten Plattformen zur Datenintegration (47 Prozent). Auch die Kosten für die zusätzliche Infrastruktur zur Vernetzung (40 Prozent) sowie Bedenken bei Datenschutz (40 Prozent) und Datensicherheit (33 Prozent) zählen laut Umfrage zu den ausschlaggebenden Herausforderungen in IoT-Projekten.

Die Versicherungsbranche verspricht sich demnach vom Internet der Dinge vor allem eine bessere Risikobewertung sowie individuellere Gestaltung von Versicherungsprodukten und Tarifen. Demnach wird das IoT-Potenzial in der Branche zwar recht hoch bewertet. Dennoch nennen die Versicherer in der Studie als einzige Branche keine bereits initiierten Projekte.

Die Gesundheitsbranche erwartet mit der neuen Technologie vor allem eine Entlastung der stationären Infrastruktur und der Verlagerung von Überwachung und Therapie in den ambulanten Bereich. Zudem lassen sich mittels gesundheitlicher Langzeitdaten und dem Abgleich der Vitaldaten mit bekannten Mustern individuelle Behandlungs- und Pflegepläne effizienter gestalten, heißt es in der Studie weiter.

“So präsent das Thema IoT in den Medien und auf Messen auch ist: Unternehmen haben erst begonnen, operative Erfahrungen bei der IoT-Nutzung zu sammeln. Fehlendes Know-how, Sicherheitsaspekte und die Höhe des Implementierungsaufwands sind die typischen Hürden”, kommentiert Michael Probst, Director Global Business Development, IoT bei SAS, die Studienergebnisse. (vwh/td)

Bildquelle: Fotolia

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