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Intelligente Sanierung von Beständen

20.06.2014 – Während viele Versicherer für das Neugeschäft zunehmend ihre Lektion lernen, schlummert in den Beständen weiterhin eine riesige Anzahl von Verträgen, die deutlich untertarifiert sind. Mit speziellem Fokus auf die Wohngebäudeversicherung raten Experten von Towers Watson zu detaillierter Bestandsanalyse.

Rein schadenbasierte Sanierung greife hier zu kurz. Zunächst gilt es zu verstehen, wo im Portfolio Wert geschaffen und wo Wert vernichtet wird. Denn häufig könnten durch eine bessere Selektion bereits kleinere Teile des Bestandes deutlich bessere Ergebnisse erzielen als der Gesamtbestand.

Doch nur wenige Unternehmen sind in der Lage, ihren eigenen Bestand so detailliert zu analysieren und damit ihre Sanierungsbemühungen entsprechend zu individualisieren. Neben der Kenntnis des Portfolios ist das Verständnis des Kundenverhaltens ein wichtiger Erfolgsfaktor. Denn selbst die komplexesten Maßnahmen laufen ins Leere, wenn daraufhin gerade die profitablen Kunden stornieren. Das geben Renè Billing, Gero Nießen und Karsten Wantia in ihrem Expertenbeitrag im Business und Managementmagazin Versicherungswirtschaft (Heft 6/14) zu bedenken.

Portfolio Wohngebäude

(Klicken zum Vergrößern)
Grafik: Typische Profitentwicklung in einem Wohngebäudebestand. Die schwarze Null würde schon bei Sanierung der am schlechtesten tarifierten Risiken erreicht, die 2,5 Prozent des Bestandes ausmachen. (Quelle: vwh)

Aufgrund der jüngsten Entwicklungen aktuarieller Software können derart ausgeklügelte Strategien von IT-Systemen abgebildet werden: Moderne Lösungen können auch die komplexesten Berechnungen nahezu schnittstellenfrei und ohne Zeitverlust vom Aktuariat in die bestehenden Umgebungen und Rechenkerne transportieren.

Bei aller Optimierung im kränkelnden Bestand, so die Schlussfolgerung der Towers Watson Experten, sollte jedoch das Neugeschäft nicht vergessen werden: Nur wer dieses heute besser steuert, kann später profitieren. Um es richtig steuern zu können, muss man es besser kennen: Wer mehr Informationen zum Gebäude und seinen Bewohnern erhebt und auswertet, wer Vorschäden – nicht nur im Bereich Leitungswasser – abfragt und wer die Profitabilität einer ganzen Kundenbeziehung einschätzen kann, sichert sich entscheidende Vorteile – jetzt und auch in Zukunft. (vwh)

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