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Innovationsreport: 80 Prozent mit Luft nach oben

20.08.2014 – Innovation_asifthebes_sxcSechs Prozent des Umsatzes werden im Schnitt im deutschen Mittelstand für Innovationen ausgegeben. Doch 80 Prozent der Unternehmen weisen kein optimales Verhältnis von Input zu Output der Innovationsaktivitäten auf. Das bedeutet, mangels Vermarktungskompetenz werden diese nicht gewinnbringend in den Markt transportiert.

Top Werte bei Prozess-, Produkt- und Strategieinnovation bei gleichzeitig hoher Unternehmensperformance bescheinigt Munich Strategy Group in einer Auswertung 20 Unternehmen. Etwa 20 Prozent des deutschen Mittelstandes weisen eine hohe Innovationskraft auf, die ausreichend zu Kapital gemacht wird. Allerdings zeigt die Analyse von rund 1.600 Unternehmen: Die Problemfälle sind in der Mehrheit. Zu vielen gelinge es nicht, in den Erfolgskreislauf zu kommen, in dem starke Erträge in Innovationen investiert werden, die ihrerseits zu einer Stärkung der Markt- und Wettbewerbsposition führen, was wiederum die Erträge der Zukunft absichert.

Die KMU erwirtschafteten allein 2011 laut IfM Bonn knapp sechs Mrd. Euro. Sechs Prozent Innovationsbudget entsprechen in absoluten Zahlen also 360 Mio. Euro.

Unterschieden wird in Strategie-, Prozess- und Produktinnovationen.

Strategieinnovationen erschließen neue Zielgruppen, Segmente oder Märkte oder bedeuten Ädnerungen im Geschäftsmodell. 14 Prozent der Aufwendungen gehen in diesen Bereich.

Prozessinnovationen dienen der Steigerung der Effizienz und Qualität und sparen somit direkt Kosten. 23 Prozent der Innovationsausgaben gehen in diesen Bereich.

Produktinnovationen sind radikale Marktneuheiten und wesentliche Produktverbesserungen zur Erhöhung des Kundennutzens und Herausarbeitung der Unique Selling Proposition. 63 Prozent der Innovationsbudgets gehen in dieses Segment.

Die Versicherungswirtschaft im speziellen war Untersuchungsgegenstand des Center for Leading Innovation & Cooperation. Auch hier attestierten die Forscher Verbesserungspotenzial (siehe DOSSIER). Aktuell verweist das Institut auf den Ansatz der Open Innovation in der Assekuranz.

Foto: Im deutschen Mittelstand werden im Schnitt sechs Prozent des Umsatzes für Innovationen ausgegeben. (Quelle: asifthebes/ sxc)

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