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Individuelle Tarife: Ohne Analytics nicht solide zu kalkulieren

09.06.2015 – Tschauder_SAS “Wer mit Analytics erst startet, wenn alle Fragestellungen feststehen, wird von der Wirklichkeit rechts überholt”, lautet die Devise von SAS-Expertin Nicole Tschauder. Sie plädiert heute beim SAS-Forum in Bochum für iteratives Vorgehen etwa von Produktentwicklung und Aktuariat.

“Analytics kann erst dann das volle Potenzial ausspielen”, sagt Nicole Tschauder, Business Expert Analytics bei SAS Deutschland. Es gehe dann darum, nicht nur offene Fragen beantworten wollen, sondern sich in den vorhandenen Datenbeständen auch auf die Suche nach neuen Fragestellungen und Geschäftsmodellen begeben.

„Das kann einem die Augen öffnen und zeigen, wo im eigenen Geschäft Potenziale liegen – und welche Wettbewerber künftig wichtiger werden“, so Tschauder. Deshalb sei es wichtig, Analytics als eine Reise zu sehen, zu der man so früh wie möglich starten will (siehe DOSSIER).

Beispielhaft zeigt sie das an einer Analyse für ein Polizeipräsidium zur Entwicklung der Fahrradunfälle in der Großstadt – die in einem explorativen Verfahren unerwartete Erkenntnisse zu Tage förderte. Gerade für Versicherer leuchtet der Nutzen von analytischen Verfahren laut Tschauder ein: Die Unternehmen verfügen über große Datenmengen, mit denen sie nicht nur herkömmliche Fragestellungen zur Risikominimierung beantworten, sondern sich auch auf die Suche nach neuen Geschäftsfeldern begeben können.

Beispiele sind Sofortversicherungen oder auch individuelle PKV-Tarife, die ohne Analytics nicht solide kalkuliert werden könnten. (vwh/ku)

Bild: Nicole Tschauder, Business Expert Analytics bei SAS Deutschland. (Quelle: SAS)

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