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Indien lässt Rückversicherer ins Land

27.10.2016 – tajmahal_pixelioDas Warten auf die indische Lizenz hat ein Ende. Munich Re, Swiss Re, Hannover Re, Scor und RGA haben nach einer Wartezeit von einem Jahr das “Go!” für ihre Aktivitäten in dem südasischen Schwellenland. Die großen Rückversicherer müssen noch das vorgeschriebene Startkapital überweisen. Was in Baden-Baden kolportiert wurde, hat sich nun bewahrheitet.

Die Big 5 der Rückversicherer haben die entscheidende Runde zwei der Zulassung durch die indische Regulierungsbehörde Irdai bestanden. Anfang der Woche wartete Munich Re-Vorstand Ludger Arnoldussen noch auf eine Entscheidung und bekannte: “In Indien habe ich Geduld gelernt”, wie bereits VWheute berichtete. Bereits vor knapp einem Jahr hatten die Konzerne, die Lizenz beantragt.

Der indische Rückversicherungsmarkt wurde bisher wurde von einem einzigen Player, der staatlichen Gic Re, beherrscht. Das Marktvolumen liegt bei 2,5 Mrd. Dollar und wächst jährlich mit 15 bis 20 Prozent, berichtet die indische Nachrichtenagentur PTI. Neben dem Anheben der Beteiligungsgrenze bei Erstversicherer auf 49 Prozent soll die Marktöffnung für ausländische Reinsurances die internationalen Geldströme noch stärker nach Indien lenken. Um endgültig in den Markt einzutreten, müssen die Rückversicherer nun noch ein Startkapital von fünf Mrd. Rupien, umgerechet rund 68,5 Mio. Euro, in das Brics-Land tragen. (vwh/de)

Bild: Taj Mahal (Quelle: Katharina Wieland Müller / pixelio.de)

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