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Indien hebt Beteiligungsgrenze für Versicherer an

30.12.2014 – tajmahal_pixelioDie lang erwartete Anhebung der Grenze für ausländische Direktinvestitionen im Versicherungssektor in Indien erhält grünes Licht. Erst- und Rückversicherer dürfen dann bis zu 49 Prozent an einem Joint-Venture mit indischen Gesellschaften beteiligt sein. Bisher lag die Beteiligungsgrenze bei 26 Prozent. Der GDV begrüßt die Entscheidung.

Die entsprechende Gesetzesnovelle “Insurance Law (Amendment) Bill” lag seit dem Jahr 2008 vor und befand sich seitdem in der Warteschleife. Der indische Präsident Pranab Mukherjee hat am 26. Dezember eine dementsprechende Verordnung unterzeichnet.

Die Regierung rechnet mit einem Kapitalzufluss von sechs bis acht Mrd. US-Dollar infolge der Anhebung der Beteiligungsgrenze.  Es gibt derzeit 52 Versicherungsgesellschaften in Indien, davon 24 Lebensversicherer und 28 Kompositversicherer. Darüber hinaus gibt es mit GIC den einzigen nationalen Rückversicherer.

„Wir begrüßen die Entscheidung Indiens, die Beteiligungsgrenze für ausländische Unternehmen an indischen Versicherern von 26 auf 49 Prozent anzuheben. Dies öffnet den Weg für weitere Investitionen deutscher Versicherer in den strategisch wichtigen indischen Markt, in dem die Versicherungsdichte noch deutlich unter der anderer BRIC-Staaten liegt“, sagt Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der GDV-Hauptgeschäftsführung, gegenüber VW-heute.

Die Versicherungsdurchdringung in Indien ist im Vergleich zum globalen Durchschnitt sehr gering. Die Branche benötigt Kapital um einen besseren Zugang zu Versicherungsleistungen ermöglichen, vor allem in ländlichen Gebieten und für wirtschaftlich schwächere Zeitabschnitte. (vwh/ks)

Bild: Taj Mahal (Quelle: Katharina Wieland Müller / pixelio.de)

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