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Im Brennpunkt: Risikobewertung globaler Lieferketten

16.04.2015 – Auras_DVSEin Beitrag von Rüdiger Auras, Geschäftsführer des DVS, Deutscher Versicherungs-Schutzverbands.

Globale Lieferketten stehen zunehmend im Brennpunkt. Neben der eigentlichen Risikoprüfung und -bewertung ist vor allem das Kumulrisiko zu beachten.

Zwar ist die Versicherung von Rückwirkungs- und Abnehmerschäden bereits seit vielen Jahren üblich, aber früher in der Regel nur als Folge eines Feuerschadens. Heute kommen zwei Entwicklungen zusammen, die diese Deckung erheblich brisanter machen: die Erweiterung der versicherten Gefahren auf Elementarschäden und die Globalisierung der Wirtschaft.

Um Kumule, die sich aus den heutigen Lieferketten ergeben, zu erfassen, war und ist es für Versicherungsnehmer erforderlich, alle betroffenen Zulieferfirmen und die entsprechenden Betriebsstellen zu benennen. Es ist eine Sisyphusarbeit, wenn dies für einen weltweit tätigen Konzern mit Hunderten von Zulieferern und Subzulieferern auf allen Kontinenten erfolgen muss.

Alle Energie muss in die Entwicklung funktionierender Kumulmodelle gesteckt werden. Wichtig ist hierbei, dass diese nicht mehr auf einer statischen Aufgabe von Zulieferern und ihrer Betriebsstätten beruht, sondern auf der Information über die Vernetzung der Industrie, Identifizierung von Schlüsselindustrien, Prozessabläufen und internationalen Wertschöpfungsketten.

Bild: Rüdiger Auras, Geschäftsführer des DVS, Deutscher Versicherungs-Schutzverbands. (Quelle: DVS)

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Link: Rüdiger Auras. Prozess- und Produktionsabläufe verstehen, in Value: Vom Wert der Mobilität (Einzelartikel zu 3,81 Euro).

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