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ifa: Wie belastbar sind die Ergebnisse der Solvency II Berechnungen?

23.09.2013 – ifa_ulm_logoNach Abschluss der Auswirkungsstudie zu langfristigen Garantien (LTGA: Long-Term Guarantee Assessment) sind die Verhandlungen über die Ausgestaltung der ersten Säule von Solvency II in vollem Gange. Auch wenn noch Änderungen an Details der Vorschriften zu erwarten sind (z.B. CCP/Volatility Balancer, Übergangsregelungen), so zeichnet sich immer mehr ab: Solvency II wird kommen, und zwar auf Basis der bereits verabschiedeten grundlegenden Bewertungsansätze. Dabei bietet das Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften (ifa) in Ulm Versicherungsunternehmen aller Sparten umfassende Unterstützung an.

Vor diesem Hintergrund steigen in den Unternehmen (und von Seiten der Aufsicht) die Anforderungen an die Qualität und Belastbarkeit der Solvency II Berechnungen gemäß Standardformel. Ein Verweis auf die Nutzung standardisierter Bewertungsmodelle wie des GDV Cashflow-Modells (LV) bzw. des inflationsneutralen Bewertungsverfahrens (KV) ist hierfür nicht ausreichend.

Erfahrungen aus unseren Beratungsprojekten zeigen, dass die verwendeten Inputdaten häufig nicht zum darauf aufbauenden Bewertungsansatz passen, u.a. da die Vorgaben unvollständig sind bzw. falsch interpretiert werden. Auch die Parametrisierung der Modelle ist an manchen Stellen nicht sachgerecht. Detailanalysen und entsprechende Korrekturen führen regelmäßig zu erheblichen Änderungen bei Eigenmitteln, SCR und Solvenzquote bis hin zu einer veränderten Gesamteinschätzung der Solvenzsituation.

Auch die Bewertungsmethodik bzw. deren Implementierung in Form von Spreadsheets ist an einigen Stellen nicht sachgerecht; eine sorgfältige Prüfung und Plausibilisierung von (Zwischen-)Ergebnissen ermöglicht eine Fehlerabschätzung und ggf. Anpassung an unternehmensspezifische Besonderheiten.

Link: ifa

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