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HR-Report: Mitarbeiterbindung wird vernachlässigt

14.01.2015 – Mitarbeiterbindung ist für Führungskräfte in Unternehmen von zentraler Bedeutung. So sprechen im aktuellen HR-Report von Hays 61 Prozent der Befragten der Mitarbeiterbindung eine sehr hohe bzw. hohe Bedeutung zu. Beim Topmanagement sind es sogar 78 Prozent. Doch Anspruch und Wirklichkeit weisen laut HR-Report an einigen Stellen noch erhebliche Diskrepanzen auf.

Ein gutes Betriebsklima und eine wertschätzende Unternehmenskultur tragen erheblich zur Mitarbeiterbindung bei. Das sagen 95 Prozent der Befragten, gleichzeitig meinen nur 53 Prozent, dass dies bereits umgesetzt sei.

HR-Report_Mitarbeiterbindung

(Klicken zum Vergrößern)) Grafik: Zentrale Bedeutung für den Geschäftserfolg hat es, gute Mitarbeiter zu halten (Quelle: Hays)

Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Lebenssituation werden von 67 Prozent der Befragten ebenfalls als zentrales Mitarbeiterbindungsinstrument angesehen. Aber auch hier meinen nur 46 Prozent, dass dies schon umgesetzt sei.

„Unser HR-Report zeigt: Um Mitarbeiter zu binden, sollten Unternehmen sehr spezifisch vorgehen und auf die Belange verschiedener Mitarbeitergruppen mit unterschiedlichen Maßnahmen reagieren“, sagt Klaus Breitschopf, CEO der Hays AG, die zusammen mit dem Institut für Beschäftigung und Employability die Befragung durchführte. Das Gießkannenprinzip funktioniere hier nicht mehr, sondern Mitarbeiterbindung müsse zunehmend individuell erfolgen, betont Breitschopf.

Zum vierten Mal in Folge greift der jährlich erscheinende HR-Report zentrale HR-Fragestellungen in Unternehmen und Organisationen auf. Er basiert auf einer Onlinebefragung von 665 Entscheidern und Mitarbeitern aus Unternehmen und Organisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (vwh/jko)

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