Versicherungswirtschaft-heute

            Mobilsite

 

Hohe Schäden durch Dürre in China

27.08.2014 – Eine schwere Dürre macht dem Norden Chinas zu schaffen. Auf fünf Millionen Hektar Land verdorren die Pflanzen, wie Aon Benfield in seinem wöchentlichen Katastrophenbericht schildert. Der wirtschaftliche Gesamtschaden wird aktuell auf 5,2 Mrd. US-Dollar geschätzt. Ein medial wenig beachtetes Ereignis, am Versicherungsmarkt wird es aber nicht spurlos vorüber gehen.

Der chinesische Agrarversicherungsmarkt ist nach den USA der zweitgrößte der Welt, und er wird in den kommenden Jahren Prognosen zufolge weiter wachsen. Die jährlichen Prämieneinnahmen in diesem Sektor lagen laut Weltbank 2011 bei 2,5 Mrd. US-Dollar, 2012 waren es bereits 3,9 Mrd. Dollar. Die Versicherungsdurchdringung betrug 2011 allerdings erst 36 Prozent.

Im Zuge der Modernisierung der chinesischen Landwirtschaft will die chinesische Regierung die Verbreitung der Agrarversicherung aktiv fördern und das Agrarversicherungssystem weiter ausbauen. Chinesische Erstversicherer wurden aufgefordert, entsprechende Produkte auf den Markt zu bringen. Laut Lloyd’s sind dieser Aufforderung mittlerweile zehn Versicherer, darunter PICC und China Life Insurance Company, gefolgt. Zudem übernimmt der Staat einen Teil der Prämien für Agrardeckung. (vwh)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten