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Hitze-Sommer: Millionenschäden in der Landwirtschaft

14.08.2015 – Hagel_ Weizen_Vereinigte_HagelDer Sommer 2015 ist heiß und trocken. Im ersten Juli-Drittel erlebte Deutschland laut Angaben des Wetterdienstes DWD eine der heftigsten Hitzewellen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Der Wasserstand der Elbe ist auf 50 Zentimeter gesunken, der niedrigste Wert seit 50 Jahren. Dürre, Hagelstürme und Starkregen hinterließen bis jetzt schon Millionenschäden in der Landwirtschaft, wie aktuelle Zahlen der Vereinigten Hagel (VH) belegen.

Die höchste Schadensumme verzeichnete bisher die VH-Bezirksdirektion Berlin. Das geschätzte Schadenaufkommen liegt hier bei 18,1 Mio. Euro (Stand: 12. August). Ebenfalls stark belastet ist die Region Stuttgart mit 11,6 Mio. Euro an geschätztem Schadenaufkommen. Die wenigsten landwirtschaftlichen Schäden gab es bisher in der nordost-deutschen Region Rendsburg mit 3,3 Mio. Euro

Die hier berücksichtigten Schäden ergeben sich aus den Risiken Hagel, Sturm und Starkregen. Zu möglichen Dürreschäden liegen noch keine Zahlen vor.

Von den rund acht Mio. Hektar versicherter landwirtschaftlicher Fläche in Deutschland deckt die VH 5,1 Mio. Hektar ab. Das sind 55,1 Prozent der versicherten Fläche. (vwh/jko)

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