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Hiscox Cyber-Report: Mittelstand meist unversichert

14.04.2014 – „Die Zahl der Cyber Angriffe und von Datenverlusten erklimmt neue Höchststände, allerdings fehlt noch immer ein adäquates Risikobewusstsein bei den Unternehmen“, sagt Stefan Sievers, Underwriting Manager Specialty Lines beim Spezialversicherer Hiscox. Die Ergebnisse des Hiscox eDNA Report 2013 zur Sicherheitslage im deutschen Mittelstand zeigten: Der Mittelstand ist auf diese Bedrohungen kaum vorbereitet.

Denn 22 Prozent der deutschen Mittelständler verfügen über keinerlei Backup-System, knapp ein Drittel hält Datenverlust zwar für ein bedeutendes Risiko, ist aber nicht dagegen versichert und alarmierende 94 Prozent besitzen keine Versicherung gegen Datenverlust. Die aktuelle Nachrichtenlage trägt indes nicht zur Entspannung bei. Die Reihe bedeutsamer Datenvorfälle reißt nicht ab: Nach den Hackerangriffen gegen Adobe, Vodafone und Sony meldete das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) im Januar, die Zugangsdaten von 16 Millionen Onlinekonten seien von Cyberkriminellen erbeutet worden. Vergangene Woche die nächste Hiobsbotschaft: Erneut wurden 18 Millionen gestohlene Logins und dazugehörige Passwörter von Ermittlern entdeckt. Dazu kommt die Heartbleed-Sicherheitslücke, made in Germany. Die Verunsicherung ist groß: Nicht nur Privatkunden, sondern auch Freiberufler, Mittelständler und Konzerne scheinen betroffen.

Der jüngst vom Softwarehaus Symantec veröffentlichte Sicherheitsbericht für 2013 lässt erahnen, dass das Problem in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird: Gezielte Angriffe auf bestimmte Industrie-Zweige – vor allem die Automobilindustrie – nahmen 2013 gegenüber dem Vorjahr um 91 Prozent zu, Angriffe mit mobiler Malware sind um 21 Prozent häufiger registriert worden und Attacken aus dem Web stiegen um 23 Prozent an. Gerade kleine und mittlere Unternehmen seien ein beliebtes Ziel von Cyberkriminellen, so der Bericht.

Dabei ließen sich Datenrisiken gerade auch für den deutschen Mittelstand nicht nur umfassend absichern, sondern auch gleich von vornherein vermeiden: „In Zusammenarbeit mit den Cybersicherheits-Experten helfen wir unseren Kunden vor allem auch dabei, das eigene System abzusichern. Unser Ziel: Den Schaden abwenden, bevor er geschieht“, erklärt Sievers weiter. Der britische Spezialversicherer Hiscox brachte laut eigener Angaben im Februar 2011 als erstes Unternehmen eine Police gegen Cyber Risiken auf den deutschen Markt und gilt als Experte für die Absicherung digitaler Gefahren in mittelständischen Unternehmen. (vwh)

Cyberkriminalität

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