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Hellt sich das Versicherer-Klima bald auf?

01.12.2014 – Konjunktur_fotolia_Michael_SchuetzeDas Altersvorsorge-Problem bleibt ungelöst. PKV kann sich mehr Hoffnung auf die Vollversicherung machen und das Internet dominiert immer stärker den Zugang zum Kunden. Das sind die Trends für die Versicherungswirtschaft in Kürze. Kein Anlass zum Trübsal blasen. Die Lage hellt sich auf.

Während sich wichtige Branchen voll auf Krise einstellen, gibt es bei Versicherern bei bekannten Challenges durchaus Anlass für Zuversicht. Ganz anders dagegen die eingangs erwähnte
Allianz-Studie: „Die weltweiten Krisen drücken auf die Stimmung der Deutschen. Die Zuversicht für Wirtschaft und Arbeitsplätze sind stark rückläufig“, heißt es in der seit 2007 mit der Universität Hohenheim durchgeführten „Zuversichtsstudie“. Unsicherheit über die richtige Form der Altersvorsorge und das niedrige Zinsniveau sind allerdings Gründe, die Versicherer und Vermittler in ihre Argumentationsketten gut einbauen könnten.

Megatrends wie Vergleichsportale und Digitalisierung, neue Angebote der Autobauer, der Fortschritt der Technik im Kfz und Mobilitätsangebote der Zukunft machen Versicherern und Vertrieben das Leben schwer. Das aktuelle Prämienvolumen von 24 Mrd. Euro drohe bis 2030 um bis zu 40 Prozent abzuschmelzen. „Die Versicherer werden kaum in der Lage sein, das Privatkundengeschäft in Kraftfahrt auch noch in zehn Jahren „klassisch“ mit mobilen Vertrieben, traditionellen Produkten und heutigen Prozessen wirtschaftlich vernünftig zu betreiben. Vielmehr steht in der Kfz-Versicherung ein Paradigmenwechsel ins Haus.

Das Rennen werden der Direktvertrieb, Aggregatoren, Automobilbauer und die Anbieter von Mobilitätskonzepten machen, sind die PWC-Berater überzeugt. Für die private Krankenvollversicherung schätzt Reiner Will, geschäftsführender Gesellschafter und Mitbegründer der Rating-Agentur Assekurata, die Wachstumschancen 2015 wieder „größer“ ein. 2013 und wahrscheinlich auch 2014 sind die Bestände geschrumpft. Gegenüber Cash-Online begründet er seine Zuversicht vor allem mit den Hausaufgaben, welche die Branche erledigt hat, sprich, die „aktuell moderaten Beitragsanpassungen, auf die viele Unternehmen hinweisen können und die Qualitätsverbesserungen in den Tarifen“. (lie)

Bildquelle: fotolia/ Michael Schütz

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