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Heißer Kampf in Kfz: Preisunterschiede bis 392 Prozent

08.10.2015 – KFZ Auto - David GorrKfz-Versicherung: der Abstand zwischen dem jeweils teuersten und günstigsten Angebot liegt durchschnittlich bei 1.309 Euro. Die Preisspanne ist im Vergleich zum Vorjahr sogar um 7,7 Prozent gestiegen. Das realistische Einsparpotenzial beträgt bundesweit durchschnittlich 46,8 Prozent, stellt eine Studie im Auftrag der Direct Line fest. Die Studienautoren halten sinkende Prämien indes für möglich.

“Grundlage für die Erhebung sind 48.589 Tarifkalkulationen, zehn Musterkunden und 30 Regionen in Deutschland. Die Ergebnisse der Untersuchung sind also repräsentativ für den deutschen Versicherungsmarkt”, erklärt Thomas Köhne, Fachleiter Versicherung an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und Autor der Studie.

Zentrale Ergebnisse: Insgesamt sind die Prämien über die 300 untersuchten Musterfälle hinweg im Vergleich zu 2014 noch einmal um 4,2 Prozent gestiegen. Die Prämienanhebung betrifft fast alle untersuchten Regionen (27 von 30) und fast alle Musterkunden (acht von zehn).

Im schlechtesten Fall beträgt der ermittelte Preisunterschied 392 Prozent zwischen dem teuersten und dem günstigsten Anbieter.

“Da 2015 erneut mit Prämiensteigerungen einherging, dürften sich die in den vergangenen Jahren kumulierten Verluste abbauen und möglicherweise nächstes Jahr schon wieder sinkende Prämien zu beobachten sein”, prognostiziert Köhne. (vwh/ku)

Unterschiede in der Kfz-Versicherung

(Klicken zum Vergrößern) Grafik: Regionales Einsparpotenzial laut Studie der Direct Line. (Quelle: Direct Line)

Bildquelle: David Gorr

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