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Havarien: Deckung von Bergungsrisiken gesichert

19.09.2014 – Containerschiff_Bernd Sterzl_pixelioKünftige Risikomodelle in der Schifffahrt müssen höheren, aber kalkulierbaren Risiken gerecht werden. Die Nairobi Convention on Removal of Wrecks nimmt ab 2015 Schiffseigner im Fall einer Havarie finanziell in die Pflicht. Darüber hinaus ist der Versicherungsschutz für die Wrackbeseitigung obligatorisch.

HDI-Gerling-Vorstand Joachim ten Eicken sieht die Nairobi Convention als einen Baustein: “Der Versicherungsschutz ist hierbei nur die letzte Bastion, wenn alle anderen Maßnahmen versagt haben.”

Auch in Zukunft sieht er die Deckung von Haftungsrisiken nicht gefährdet. “Ob und unter welchen Bedingungen dies realisierbar ist, hängt direkt mit der zunehmenden Exponierung und den zu erwartenden Kosten bei Havarien für alle Beteiligten ab”, sagt Joachim ten Eicken im aktuellen Versicherungswirtschaft-Special Value: “Hatten die ersten Containerschiffe in den Sechzigerjahren noch knapp 700.000 Euro, reden wir nun über 18 Mio. Euro pro Schiff und mehr.”

Allerdings hätten selbst Größtschäden wie der Verlust der Costa Concordia keinen spürbaren Einfluss auf die Prämien im Kaskobereich: “Aus genau diesem Grunde ist aber die Beurteilung und Beeinflussung der Risikoqualität im Sinne einer konsequenten Schadenverhütung sowohl wichtiger als je zuvor als auch im direkten Sinne Ziel der Kunden sowie der Versicherer zur langfristigen Sicherung der Profitabilität” (siehe DOSSIER). Maßnahmen zur Verhinderung großer Katastrophen sollten daher im Mittelpunkt stehen. (cpt/vwh)

Bildquelle: Bernd Sterzl/ pixelio

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