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Hagelschaden wird Versicherer bis zu 1,5 Milliarden kosten

15.08.2013 – Nach Schätzungen von Aon Benfield belastet der Hagelschaden durch die Unwetter vom 27. und 28. Juli die Versicherer mit 1,1 bis 1,5 Mrd. Euro. Die Schätzung des Rückversicherungsmaklers fällt damit fast doppelt so hoch aus wie die Hochrechnung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), die am 2. August publiziert worden war. Der GDV hatte den Gesamtschaden auf mindestens 660 Mio. Euro geschätzt.

„Die tatsächliche Schadenhöhe ist aktuell schwierig abzuschätzen“, schreibt der Rückversicherungsmakler. Wegen der Urlaubszeit haben viele der betroffenen Versicherungsnehmer ihre Schäden noch nicht gemeldet. R+V und Axa geben deswegen noch keine Schadenmeldung ab. Die Schätzung von Aon Benfield basiert auf den Schadenmeldungen, die bei den Versicherern eingetroffen sind, nicht auf Modellen.

Die SV rechnet mit einem Schaden in Höhe von 260 Mio. Euro, die Allianz mit 200 Mio. Euro, die WGV mit mindestens 100 Mio. Euro, die VGH mit 75 Mio. Euro, der LVM berichtet über 25 Mio. Euro an Hagelschäden, die Provinzial Münster über 15 Mio. Euro. Es zeichnet sich damit ab, dass der Hagelschaden schlimmer ausfällt als der Münchener Hagel am 12. Juli 1984. Versicherer zahlten damals 1,5 Mrd. DM für die Schäden.

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