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Versicherungsfragen eines Godzilla-Angriffs

28.05.2014 – Godzilla2Nimmt man an, dass Godzilla in Wirklichkeit durch Großstädte wütet, stellen sich direkt auch Versicherungsfragen. Welche Policen greifen und handelt es sich bei einem Steinschlag in größerem Ausmaß gar um einen Kaskoschaden? Antworten gibt PropertyCasuality360° mit einem kleinen Augenzwinkern.

Im aktuellen Hollywood-Blockbuster stellt die Riesenechse Schadenrechner auf die Probe. Nicht zuletzt legt er die Golden Gate Bridge zusammen, die aktuell nicht versichert ist. Der zuständige Risikomanager erklärt dem Onlinemagazin PropertyCasuality360°, dass bis 2005 Versicherungsschutz in Höhe von 45 Mio. US-Dollar bestand – Erdbeben ausgenommen. Heutzutage spare man sich die rund 1,5 Mio. Dollar jährlicher Prämien. Rücklagen in Höhe von knapp 14 Mio. Dollar seien so aufgelaufen. Pech, dass der Neubau mit zirka 1,5 Mrd. Dollar zu Buche schlagen würde.

Hier kommt nun auch eine Betriebsunterbrechungspolice zum Tragen, sollte Godzilla tatsächlich die Brücke zertrümmern. Allerdings ist hier laut Experten die Deckungssumme nicht unerheblich und meist den Schäden nicht wirklich entsprechend.

Wichtig für Hausbesitzer: Feuer und Explosionsschäden sind gedeckt. Stellt man nun aber die Riesenechse einem Erdbeben gleich – mitunter werden hier immense Erdmassen bewegt – zahlt sowieso keine Hausratversicherung. Die Wohngebäudeversicherung müsste auf entsprechende Elementarschädendeckung hin kontrolliert werden.

Wer sein Auto korrekt abgestellt hat und dann ein durch massiven Steinschlag mit Dellen übersätes Gefährt vorfindet, kann davon ausgehen, dass Godzilla keine Haftpflichtversicherung besitzt. Die entscheidende Frage ist also, handelt es sich hier um einen Teil- oder Vollkaskoschaden?

Für Amerika, das hauptsächlich im aktuellen Blockbuster unter den Klauen des Ungeheuers zu leiden hat, könnte tatsächlich der Terrorism Risk Insurance Act TRIA greifen. Hier beteiligt sich die öffentliche Hand an der Schadenregulierung, ist eine bestimmte Summe erreicht. Allerdings gibt ein Experte zu bedenken: “Man müsste Godzilla eine entsprechende Motivation nachweisen. Bei Tieren gestaltet sich dies entsprechend schwer.” (vwh)

Foto: Godzilla wütet stets nur filmreif. Bei Übergriffen in die Realität, würden sich Versicherungsfragen stellen. (Quelle: thiagors/ sxc)

Link: 4 Ways Insurance Might Respond if Godzilla Attacks

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