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Geschäftsfeld „Generation Mitte”

24.10.2013 – GDV_trendbrief_altersvorsorge_Oktober_2013_Artikelbild_nDer Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) widmet sich im „Trendbrief Altersvorsorge” dem Thema „Generation-Mitte”. Mit der in diesem Jahr neu ins Leben gerufenen Publikation, die nach der Juni-Ausgabe jetzt zum zweiten Mal erschienen ist, setzt der GDV ein Zeichen für die Bedeutung der privaten Altersvorsorge. 

35 Millionen Menschen in Deutschland zählen zur Generation der 30-bis 59jährigen. Eine umfassende Bestandsaufnahme über die Wünsche und Vorsorgeplanungen der mittleren Generation, welche den größten Anteil für die Steuereinnahmen leistet, die sozialen Sicherungssysteme maßgebliche stützt und die wirtschaftliche Leistung des Landes bringt, gab es bislang nicht. Das Institut für Demoskopie Allensbach gibt hierauf in einer umfangreichen Studie antworten. Die Kernergebnisse sind in dem „Trendbrief Altersvorsorge” festgehalten.

Die zentralen Aussagen der Studie lauten:

  1. Wünsche und Werte: Am wichtigsten ist der Generation-Mitte Gesundheit, dauerhafte Partnerschaft, gute Freunde und finanzielle Autonomie. Abwechslung, Konsum und Vergnügung stehen dagegen am Ende. Für die Zukunft erwartet jeder fünfte eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage, mehr als die Hälfte geht von stabilen ökonomischen Verhältnissen aus. Die große Mehrheit ist mit ihrem Leben zufrieden.
  2. Karriere oder Kinder: Fast zwei Drittel sind überzeugt auch in Zukunft einen sicheren Arbeitsplatz zu haben. 80 Prozent der Mütter sind in der Familienphase ganz oder teilweise aus dem Beruf ausgestiegen.
  3. Ängste und Sorgen: Krankheit, Pflege und Altersarmut stehen hier im Vordergrund. Jeder zweite hat Angst wegen Krankheit oder Unfall nicht mehr den eigenen Beruf ausüben zu können und sorgt sich, dass die eigenen Eltern oder Schwiegereltern zum Pflegefall werden. Ebenso viele fürchten sich vor dem sozialen Abstieg.
  4. Sicherheit und Planung: Für die überragende Mehrheit der 30- bis 59jährigen ist die Vorstellung, in finanzielle Abhängigkeit zu geraten, eine Horrorvorstellung. 55 Prozent dieser Gruppe fürchtet, dass sie ihren Lebensstandard im Alter nicht halten kann. Unter den 30- bis 39jährigen haben sich bislang nur 40 Prozent mit der finanziellen Planung beschäftigt. Die meisten aus der Generation-Mitte (53 Prozent) haben nur vage Vorstellungen über ihre finanzielle Zukunft.

GDV-Präsident Alexander Erdland zieht im „Trendbrief Altersvorsorge” in einem Interview wesentliche Schlüsse aus der Studie. Weil nur knapp jeder zehnte finanziell länger als zehn Jahre im voraus plant, sind  „noch mehr Aufklärung und Informationen zum Stand der Altersvorsorge” wichtig. Geringverdiener benötigten „mehr Anreize” für das Alter vorzusorgen. Da vor allem Frauen einen hohen Nachholbedarf in der Altersvorsorge haben, müsste dies „gezielter” angesprochen werden. „Dazu gehört auch, dass wir Vorsorgeformen stärken, die besonders von Frauen gewählt werden – so zum Beispiel die Riester-Rente”. Hier sollten aus familien- und rentenpolitischer Sicht Anreize geschaffen  werden, „beitragsfreie Zeiten später steuerunschädlich auszugleichen”. (ki)

Foto: Die Generation-Mitte muss sich stärker als frühere Generationen um die Altersvorsorge kümmern. (Quelle: GDV)

Link: Generation-Mitte – Nachholbedarf bei der privaten Altersvorsorge

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