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GDV: Bessere Rahmenbedingungen für Altersvorsorge

29.01.2015 – sigmar-gabriel-150Die deutsche Bundesregierung will die begonnenen Strukturreformen weiter vorantreiben, um das Wachstum in der Eurozone wieder voranzutreiben. Dies geht aus Jahreswirtschaftsbericht hervor, den Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) gestern vorlegte. Die deutsche Versicherungswirtschaft kritisierte hingegen den geldpolitischen Kurs der EZB und befürchtet nachhaltige Auswirkungen für die Altersvorsorge.

So müssten die Sparer noch stärker zwischen Sicherheit und Rendite abwägen sowie Unternehmen ihre Produkt- und Kapitalanlagestrategien nachhaltig gestalten, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft in einer Pressemitteilung. Die Politik muss sich mit Blick auf den demografischen Wandel überlegen, wie private Altersvorsorge bei diesen Rahmenbedingungen auf Dauer attraktiv gestaltet werden kann, fordern die Versicherer.

Allerdings unterstütze die Branche die Bundesregierung bei ihren Plänen, einen flexibleren Einstieg in den Ruhestand zu ermöglichen. Ein wichtiger Baustein der privaten Altersvorsorge sei hier die betriebliche Altersversorgung (bAV). Hier bestehe noch Optimierungspotenzial, u.a. “durch einfachere Regeln für Unternehmen und attraktivere Bedingungen für Beschäftigte”, so der GDV. Gleichwohl bedarf es auch neuer Impulse für die Riester-Rente. Dazu zählt aus Sicht der Versicherer auch eine Dynamisierung des Fördervolumens, um angesichts der Einkommensentwicklung Versorgungslücken zu schließen. (vwh/td)

Bild: Sigmar Gabriel (Quelle: SPD)

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