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Fußball-WM findet unter hohem Terrorrisiko statt

29.01.2014 – terrorism-mapDie Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien ist von einem hohen politischen Risiko überschattet. Nach den sozialen Unruhen im vergangenen Jahr schätzt Aon das Terror-Risiko in Brasilien hoch ein, das ist die zweithöchste Kategorie auf der Aon-Skala. Die Fußball-WM wird von der Munich Re versichert.

„Es ist davon auszugehen, dass die Unruhen in Brasilien anhalten werden – besonders im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft und im Rahmen der landesweiten Wahlen im Oktober“, sagt Luisa Sprafke, Terrorexpertin von Aon in Deutschland. Nach Einschätzung des Maklers ist das Terrorrisiko im vergangenen Jahr weltweit gesunken. 34 Länder wurden in der Gefahrenskala herabgestuft. Vor allem in Europa hat sich die politische Lage beruhigt, berichten die Terrorexperten von Aon. Für elf europäische Länder haben sie die Gefahr innerer Unruhen gestrichen. Weltweit wurden vier Länder hochgestuft. Eines davon ist Brasilien. Die Fifa hat sich gegen den Ausfall der Fußball-WM bei der Munich Re versichert.

Allerdings ist die Terrorkarte von Aon nicht prospektiv. Sie basiert auf Ereignissen, die der Spezialdienstleister Terrorism Tracker und die Aon-Lösung World Aware zusammengetragen haben. Nach Einschätzung von Aon sind vor allem Märkte und Einkaufszentren sowie der gesamte Transportsektor bevorzugte Ziele von Terroranschlägen. „Dies war im vergangenen Jahr in Kenia beim Terroranschlag auf das Westgate-Einkaufszentrum in Nairobi zu sehen“, berichtet Aon. Schwarzafrika gilt als besonders terrorgefährdet. Ein Drittel aller Länder mit hohen und ernsthaften Gefahren befindet sich in Afrika südlich der Sahara. Auch Nordafrika und der Nahe Osten bleiben Hot Spots des Terrorismus. Jeder zweite Terroranschlag im vergangenen Jahr ereignete sich in dieser Region. (ba)

Link: Weltkarte des Terrors (PDF)

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