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Querdenker unerwünscht: Führungskräfte bevorzugen angepasste Mitarbeiter

26.03.2015 – berater_shutterstockVon wegen digitale Talente: Führungskräfte erwarten in erster Linie Verlässlichkeit, Produktivität und Loyalität. Querdenker sind bei der Personalauswahl eher nicht gefragt, wie eine Studie von Andrea Derler für die Fernuni Hagen herausgefunden haben will.

Die Idealvorstellungen des Top-Managements unterscheiden sich deutlich von dem, was Wirtschafts- und Unternehmensberater für Mitarbeiter von zukunftsgerichteten Unternehmen erwarten. Die Studie von Andrea Derler konstatiert gar einen Widerspruch zwischen Außendarstellung und gelebter Praxis.

Vor allem Großunternehmen fordern von ihren Beschäftigten viel Leistung und schnelle Resultate. Konzern-Manager hätten demnach in den Befragungen auch die umfassendsten Vorstellungen von ihrem idealen Mitarbeitenden.

Sogenannte “Flexible Organisationen” stehen “Konzern-Kulturen” diametral entgegen. Die Führungskräfte dieser Unternehmen hatten kein konkretes Ideal-Profil. Der Grund: “Sie sind innovationsorientiert und bieten Mitarbeitenden Raum, das eigene Potential zu entfalten. Diese Unternehmen passen sich nicht einfach nur dem Markt an, sie gestalten ihn auch aktiv”, erklärt Derler.

“Die meisten der untersuchten Unternehmen bevorzugen angepasste Beschäftigte.” Unter den zehn meist erwünschten Eigenschaften finden sich daher auch noch Fleiß, Höflichkeit und Teamfähigkeit. Unerwünschte Eigenschaften sind dagegen: Selbstbewusstsein, Unbelehrbarkeit und Abweichung von Firmentrends. (vwh/ku)

Bildquelle: Shutterstock

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