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Frauen tun sich bei Altersvorsorge schwerer

16.06.2015 – Frauen tun sich bei der Altersvorsorge immer noch schwerer, ihren eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Zwar sei eine spätere finanzielle Unabhängigkeit einen ähnlich hohen Stellenwert wie bei Männern. Dennoch sorge einen größerer Teil der Frauen nicht für den Ruhestand vor, so eine repräsentative Umfrage des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Demnach setzen Frauen bei der Altersvorsorge eher auf eigene Initiative und vertrauen dabei weniger auf die Hilfe des Partners oder Familie. So gaben 63 Prozent der befragten Frauen an, sich im Alter überwiegend finanziell auf sich selbst zu verlassen. Allerdings haben sie größere Sorgen als Männer, dass ihre Anstrengungen nicht ausreichen könnten. Insgesamt 62 Prozent befürchten daher, im Alter nicht finanziell genügend abgesichert zu sein. Zum Vergleich: Bei Männern sind es nur 54 Prozent.

gdv_umfrage_altersvorsorge

“Frauen haben bei der Altersvorsorge die gleichen Ansprüche und Ziele wie Männer. Aber sie haben es oft schwerer, diese zu erfüllen, weil sie den schwierigen Spagat zwischen Familie und Beruf meistern”, sagt GDV-Präsident Alexander Erdland. Daher sollten Frauen in ihren Anstrengungen noch stärker unterstützt werden. Die wichtigste Voraussetzung ist aus Sicht der befragten Frauen ein höherer Verdienst. Auch eine bessere finanzielle Planungssicherheit und höhere staatliche Zulagen für die Altersvorsorge seien starke Anreize, um mehr für die Altersabsicherung zu tun. (vwh/td)

Grafikquelle: GDV

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