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Frauen als Wachstumsträger in Schwellenländern

17.09.2015 – Die Zielgruppe Frau hat die Axa als die Kunden von morgen entdeckt, vor allem in den Schwellenländern. Dazu hat der Versicherer eine groß angelegte Studie veröffentlicht, die gestern in Washington vorgestellt wurde. „Wir sind überzeugt davon, dass Frauen in immer stärkerer Weise zukünftiges Wachstum befeuern werden“, sagte Denis Duverne gestern auf der Konferenz.

Die Versicherer haben Frauen als Zielkunde bislang größtenteils übersehen, stellt man bei der Axa fest. Zusammen mit dem International Finance Center (IFC) und Accenture hat der zweitgrößte Versicherungskonzern der Welt das wirtschaftliche Potenzial von Frauen in zehn Schwellenländern untersucht. Dabei haben die Studienautoren mit Marktexperten aus Ländern wie Brasilien, China, Indonesien, Marokko und der Türkei gesprochen und weiteres zahlreiches Datenmaterial gesammelt.

„Wir sind sehr stark von den Potenzialen überzeugt, die Frauen in der Wirtschaftsentwicklung einnehmen“, merkte der Chinese Jin-Yong Cai an, der als CEO des IFC agiert. Das IFC ist eine Unterorganisation der Weltbank. Vor allem in der Versicherungsvermittlung könnten Frauen in Zukunft eine viel größere Rolle spielen als bisher. Tatsächlich ist Versicherungsverkauf in Ländern wie Japan vornehmlich eine Frauensache. In vielen asiatischen Ländern ist das genauso.

Wenn ein Versicherer Frauen besser erreicht und in die eigene Wirtschaftsaktivität einbezieht, könnte sich dadurch Wachstum ergeben und es würde gleichzeitig ein Beitrag zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung in diesen Ländern geleistet, ist man bei der Axa überzeugt. Zentral sei dafür, das Wissen über Versicherungen zu verbreitern. (ba)

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