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Forderungsmanagement ist Schatz für Versicherer

18.09.2013 – In finanziell unruhigen Zeiten hat ein gut funktionierendes Forderungsmanagement für Versicherer besondere Bedeutung. Eine Optimierung der Prozesse, der Tools und des Einsatzes externer Dienstleister wie Inkasso- und Factoringunternehmen zahlt sich aus. Welche Möglichkeiten zur Kostenersparnis beim Eintreiben von Forderungen bestehen und wie der Betreibungserfolg erhöht werden kann, informiert die Zeitschrift Versicherungswirtschaft in ihrer aktuellen Ausgabe.

Wenn die Prämien- Schaden-, oder Regressforderung fällig ist und der Versicherungsnehmer nicht leistet oder Abbuchungen fehlschlagen, kann das unternehmenseigene Mahnwesen bereits durch einige unkomplizierte Maßnahmen deutlich effektiver gestaltet werden, erläutert Unternehmens- und Personalberater Gerrit Dankert. „Auskunftsdateien sind Ansprechpartner für die Übermittlung von Informationen über das Vorliegen von eidesstattlichen Versicherungen, von Haftbefehlen, Insolvenzmerkmalen und anderen Zahlungsstörungen. Damit könne „eine Vorselektion stattfinden, damit im weiteren Prozess des Mahnverfahrens oder einer eventuell späteren Titulierung keine teuren und unproduktiven Schritte unternommen werden”.

Überdies könne der Erfolg der Eintreibung erhöht werden, wenn in der Mahnung ein Textbaustein verwendet wird, der darauf abzielt, „die Tatsache der Nichtzahlung innerhalb eines bestimmten Zeittraums einer Auskunftsdatei zu melden”. Dieser Hinweis sei „rechtssicher und gerichtsfest”.

Für nicht eingetriebene Forderungen nach Abschluss eines Mahnverfahrens stellt sich die Frage nach ihrer weiteren Zukunft. Die Nutzung externer Dienstleistungen, also Inkasso oder Factoring, kann hier sinnvoll sein. „Wenn die Durchsetzung der Forderung durch gerichtliches Mahnverfahren und gegebenenfalls Titulierung im eigenen Haus weiterbetrieben werden soll, hat dies den Vorteil der verbleibenden Nähe der Forderung und des unmittelbaren Zugriffs auf die Maßnahmen”, so Dankert. Die Abgabe der Forderung an ein Inkassounternehmen könne „je nach vertraglichen Modalitäten ein Kostenrisiko bergen. Bei der Auswahl des Inkassounternehmens sollte wegen des Reputationsschutzes auf die Expertise des Unternehmens geachtet werden. Auch der Verkauf ganzer Forderungspakete könne vorteilhaft sein.

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