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Fondsmanager: “Enttäuscht von den Schwellenländern”

04.03.2014 – Noch vor wenigen Monaten galten sie als rettender Anker anlagewilliger Fondsmanager: Schwellenländer rsp. “emerging markets”. Es lockten sagenhafte Renditen, rosige Wachstumsaussichten und stabile Zuwachsraten. Doch der Wind hat sich gedreht, jetzt klagen Fondsmanager und zeigen sich enttäuscht wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet:

Die Manager haben sich bei der Auswahl der Länder gründlich vertan. Sie haben nämlich häufig ausgerechnet zwei Staaten übergroßes Gewicht eingeräumt, die zuletzt besonders hohe Verluste hinnehmen mussten – der Türkei und Brasilien. [...] Aber warum wurden dann fast alle Fondsmanager kalt erwischt, als Amerikas Notenbank im Frühjahr 2013 tatsächlich die Zinswende einleitete? Morningstar-Analyst Ali Masarwah hat darauf eine einfache Antwort: „Weil selbst professionelle Anleger fast immer daran scheitern, den richtigen Ausstiegszeitpunkt zu bestimmen.“ Mit anderen Worten: Fondsmanager haben kein Gespür fürs richtige Timing.

Was bleibt unterm Strich? Natürlich werden sich auch in Zukunft gute Anlagechancen in den Schwellenländern finden lassen, natürlich bleibt die Region für Investoren hochinteressant – aber die zuletzt schwache Leistung vieler Fondsmanager sollte Anlegern zu denken geben. Für die Zukunft empfiehlt es sich eher, mit Indexfonds auf den MSCI Emerging Markets von der Entwicklung in den Schwellenländern zu profitieren. Dann machen Anleger zwar auch alle Kursschwankungen voll mit. Aber zumindest erliegen sie so keinen falschen Hoffnungen, so die FAZ-Bilanz.

Link: Fondsmanager: “Enttäuscht von den Schwellenländern”

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