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Firmenpleiten sind rückläufig

30.06.2016 – Insolvenz_Fotolia_85804789Die Unternehmensinsolvenzen gehen das siebte Jahr in Folge zurück. Das meldet der Bundesverband deutscher Inkasso-Unternehmen BDIU. Indes: Die Aussicht trübt sich durch den drohenden Brexit ein. “Wir befürchten, dass im kommenden Jahr die Zahl der Insolvenzen wieder ansteigt”, sagt BDIU-Präsidentin Kirsten Pedd. Bis Ende Dezember erwartet der BDIU nur noch 22.000 Fälle (2015: 23.123).

Auch die Zahl der Verbraucherinsolvenzen sinkt voraussichtlich auf zwischen 75.000 bis 76.000 Verfahren (2015: 80.347). Im Privatkundengeschäft fällt auf, dass vor allen Dingen Onlineshops Schwierigkeiten haben, ihr Geld von den Kunden zu bekommen. Weitere Gläubiger mit Problemen sind die Energiewirtschaft (laut 40 Prozent der Inkassounternehmen), die Dienstleistungsbranche allgemein (37 Prozent) sowie Vermieter (34 Prozent). Beim Handwerk (34 Prozent, minus 11 Prozentpunkte) und beim Baugewerbe (17 Prozent, minus 16) zahlen Kunden jetzt allerdings erheblich besser als noch im Sommer 2015.

Hauptgrund, warum Verbraucher nicht bezahlen, ist Überschuldung. 78 Prozent der Inkassounternehmen berichten das. 72 Prozent nennen ein unkontrolliertes Konsumverhalten als ursächlich. Ein Jobverlust als Nichtzahlgrund landet nur noch an vierter Stelle. Die Zahlungsmoral der öffentlichen Hand bewertet der Verband weiter als schlecht. (vwh/ku)

Bildquelle: Fotolia

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