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Fintechs sind nicht unverwundbar

21.01.2016 – Fintechs sind keineswegs unverwundbar, sagt Richard Magrann-Wells von Willis Towers Watson. Mögliche Risiken für innovative Geschäftsmodelle können zusätzliches Geschäft für Versicherer bringen. Vor allen Dingen die Bereiche Cyber, Haftpflicht und die Deckung von Regressforderungen fallen in das ursprüngliche Geschäftsfeld von Versicherern.

Richard Magrann-Wells, Senior Vice President bei Willis Towers Watson, sieht in den Fintechs nicht nur eine Bedrohung für Versicherer. Vielmehr, so lautet seine These, eröffnen sich durch deren operatives Geschäft direkte Potenziale für Deckungskonzepte durch Versicherungsunternehmen.

Traditionelle Player können beispielsweise durch Cyberpolicen helfen, die Gefahren beim Umgang mit Kundendaten und deren Übermittlung abzudecken. Magrann-Wells prognostiziert hier ein exponentielles Wachstum der Deckungssummen.

Die technische Integration von Fintech-Lösungen gerade auch in finanzielle Einrichtungen wird ebenso drastisch zunehmen. Damit einhergehend wächst ein nicht absehbares Risiko gerade für die kleineren und mittleren Start-ups. Hier sieht der Experte neue Lösungen, die ebenfalls von traditionellen Versicherungsunternehmen entwickelt werden.

Deren Risikokompetenz kann in diesem Zusammenhang gefragt sein, wenn es um Haftungsklauseln geht, die in der Kooperation mit größeren Unternehmen alltäglich sind. Wer gewährleistet beispielsweise ständige Erreichbarkeit und die 24/7-Verbindung?

Die Stärken von gut kapitalisierten Versicherern können auch bei regulatorischen Risiken zum Tragen kommen, da nationale Aufsichten wie die Bafin die Start-ups immer mehr zum Gegenstand ihrer Untersuchung machen. (vwh/ku)

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