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Faustformel für Infrastrukturinvestments

09.01.2015 – zimmerer_portraitEine Faustformel für die Konkurrenzfähigkeit privater Investoren in die Infrastruktur hat gestern im Handelsblatt der für Investments zuständige Allianz-Vorstand Maximilian Zimmerer ausgelobt.

“Wenn Infrastruktur privat finanziert und betrieben werden soll, dürfen die Kosten hierfür dauerhaft nicht höher sein als bei öffentlicher Finanzierung”, sagt Zimmerer und betont weiter: “Sind die Zinsaufwendungen bei privater Finanzierung höher, muss dies durch Effizienz beim Bau und Betrieb des Projekts kompensiert werden.”

Das Allianzvorstandsmitglied unterstreicht nochmals deutlich das Interesse der Versicherer an Infrastrukturinvestitionen sowie die Investitionskraft der Branche: “Versicherer und Pensionsfonds verfügen über rund 40 Billionen Euro Investitionsmittel, von denen weniger als ein Prozent in Infrastrukturprojekten angelegt sind. Sie können und wollen Bau, Betrieb und Finanzierung von Straßen, Netzen, Versorgungseinrichtungen und öffentlichen Gebäuden deutlich ausweiten.” Allein die Rahmenbedingungen für solche Kooperationen mit der öffentlichen Hand fehlten noch. Diese müssten jetzt vom Staat festgelegt werden, damit das Gemeinwohlinteresse gewahrt bleibt.

Entsprechende Pläne zum Ausbau der Kooperation mit privaten Investoren wurden erst diese Woche vom Bundesverkehrsministerium bestätigt. (vwh/jko)

Bild: Maximilian Zimmerer, für Investments verantwortliches Vorstandsmitglied der Allianz SE. (Quelle: Allianz)

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