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Fahrlässige Sorglosigkeit beim Thema Einbruch

05.08.2016 – Einbruchschutz_kaspar_150Die Mehrheit der Deutschen (60 Prozent) macht sich kaum Sorgen, dass Diebe während des Urlaubs in ihr Heim einbrechen könnten. Weitere 18 Prozent machen sich überhaupt keine Sorgen. Und das, obwohl laut des Bundeskriminalamts die Zahl der Einbrüche im letzten Jahr deutschlandweit um zehn Prozent zugenommen hat. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Gothaer Versicherung im Auftrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Forsa.

Demnach macht sich rund ein Drittel der Einwohner Nordrhein-Westfalens große bis sehr große Sorgen Opfer eines Einbruchsverbrechens zu werden (32 Prozent). Nicht ohne Grund, besagt doch die Kriminalstatistik der einzelnen Bundesländer, dass neben den Stadtstaaten Bremen, Berlin und Hamburg in NRW am häufigsten eingebrochen wird, d.h. in Zahlen konkret: 300 Mal pro 100.000 Einwohner.

Passend dazu die Angaben von Mietern und Hausbesitzern zu den Vorkehrungen zur Sicherheit ihres Wohnobjektes: Fünf Prozent bringen zusätzliche Schlösser an, 14 Prozent lassen die Rollläden herunter und 82 Prozent sorgen für die Leerung ihrer Briefkästen. Wobei es Unterschiede zwischen Eigentümern und Mietern gibt. Erstere investieren deutlich mehr in ihre Sicherheit.

Besonders schmerzt die Bundesbürger der Verlust von Elektronik und Schmuck, sowie Fotos, Alben und persönliche Wertgegenstände wie Erbstücke oder emotional aufgeladene Gegenstände. Dabei liegen Fernseher mit 62 Prozent auf Platz eins der Verlustängste, Fotos und Fotobücher auf Platz zwei mit 54 Prozent und Schmuck und Wertgegenstände mit 46 Prozent erst auf Platz drei.

Befragt wurden 1.001 Bundesbürger ab 18 Jahren. Die Erhebung lief vom 9. bis 17. Juni 2016 als Online-Befragung. Durchgeführt wurde die Erhebung vom der Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH (Forsa). (vwh/ak)

Link: FAZ-Bericht “Alle drei Minuten ein Einbruch“; hier geht es zur achtseitigen Studienübersicht (PDF)

Bild: Viele Objekte sind nur unzureichend gegen Einbruch gesichert. (Quelle: Alexander Kaspar)

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