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Fahrkarten-Apps verkaufen unbemerkt Versicherungen

08.01.2015 – 5236245661_86acbcfeba_bDas bevorstehende chinesische Neujahrfest im Februar 2015 versetzt viele Wanderarbeiter schon jetzt in Panik. Da hunderte Millionen Wanderarbeiter mit der Bahn zur Feier des Festes nach Hause fahren wollen, kommt es jedes Jahr zu Panikkäufen von Bahnfahrkarten.

Allein im Zeitraum des Neujahr-Festes im Jahr 2014 waren mehr als 250 Millionen Personen mit der Bahn unterwegs. Für 2015 zeigt sich eine steigende Tendenz. Viele Fahrgäste müssen daher am Schwarzmarkt überteuerte Tickets erwerben.

Um die Spekulation mit den Fahrkarten zu stoppen, hat die chinesische Bahn eine Online-Bestellung für Fahrttickets eingeführt. Jedoch haben zugleich innovativen Spekulanten Apps zum Blitzkauf von Tickets eingeführt. Die Apps versprechen, dass man mit ihnen immer einen Tick schneller an eine Fahrkarte herankommen könne. Doch unbemerkt erwerben die vermeintlich glücklichen Ticketbesitzer auch eine Reiseunfallversicherung.

Obwohl der Betrag nicht hoch ist, – es liegt meistens bei umgerechnet 2,70 Euro für eine Versicherungssumme von ca. 80.000 Euro -, ist es für viele trotzdem ärgerlich. Die chinesische Bahn erklärte, dass sie mit dem versteckten Versicherungsverkauf nichts zu tun habe. Es sollten die App-Hersteller sein, die von den Versicherungsunternehmen die Provision kassieren könnten. (hy)

Bild: Ticketsverkaufstelle in einem Bahnhof in Schanghai (Quelle: Heng Yan)

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