Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Europäischer Wachstumsschub dank Rubel-Krise?

18.12.2014 – Es wäre ein Fehler, nur die negativen Seiten der Russlandkrise zu sehen, sagen die Axa Investment Manager. Denn ein Einbruch von 40 Prozent beim Ölpreis, könnte ein gesamteuropäisches Wachstum von 0,5 Prozent nach sich ziehen.

Rubelkrise und befürchteten Exporteinbrüchen im Russlandgeschäft zum Trotz: der russische Gegenwind gerade könnte gerade auch für die Banken zum Rückenwind werden, schreiben Eric Charney, Manolis Davradakis und Greg Venizelos von Axa Research & Investment Strategy in ihrer aktuellen Marktanalyse „The ruble in the jungle; Russia in the doldrums.“ Denn es gäbe kaum bessere News für Banker als Wirtschaftswachstum.

Ob die dramatische Anhebung des Leitzinses das Vertrauen in den russischen Markt wieder zurückbringt, sei indes fraglich. Vielmehr fürchten die Analysten, dass Russland im kommenden Jahr zu drastischeren Maßnahmen greifen könnte. So könnten exportierende Unternehmen gezwungen werden, einen Teil ihrer erwirtschafteten Devisen gezwungenermaßen in Rubel zurückzutauschen.

Politische Konsequenzen könnten ebenfalls die Folge sein. Das Spektrum setzen die Axa-Experten breit: vom Rücktritt Wladimir Putins bis hin zu schärferen Konfrontationen in der Ukraine.

Doch geben sie zu bedenken, dass zuletzt 2009 der Ölpreis um 37 Prozent gefallen war und auch das russische Bruttoinlandsprodukt um neun Prozent zurückging. Diese Krise hat die russische Wirtschaft überstanden – damals allerdings ohne Sanktionen seitens der USA und EU. (vwh/ku)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten