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Euler Hermes: Spanien ist Insolvenzweltmeister

13.06.2014 – Pünktlich zur Weltmeisterschaft in Brasilien hat Euler Hermes in seiner jüngsten Insolvenzstudie den Weltmeister 2014 ermittelt. Das Ergebnis der Studie zeigt überraschende Parallelen zum Sport: Bei den Unternehmensinsolvenzen verzeichnet der amtierende Fußball-Weltmeister Spanien einen Rückgang von 23 Prozent im Vergleich zu 2013 und holt damit den Titel.

Auf dem Silberrang folgen die – von Jürgen Klinsmann trainierten – USA (-10 Prozent) und Großbritannien (-7 Prozent). Deutschland erreicht bei der Insolvenz-WM mit einem Rückgang der Insolvenzen zwar das Halbfinale, geht aber letztlich mit dem „undankbaren“ vierten Rang bei den Medaillen leer aus. Fußball-WM Gastgeber Brasilien hingegen geht bei der Insolvenzstudie als großer Verlierer vom Platz: Die Euler Hermes Ökonomen prognostizieren einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen um neun Prozent. Auch für die „Squadra Azzura“ Italiens (+3 Prozent) und in der Wirtschaftsgroßmacht China (+2 Prozent) steigen die Unternehmenspleiten im Jahr 2014 an.

„Die Aussichten im Jahr 2014 sind insgesamt relativ gut. Weltweit sind die Insolvenzen rückläufig, jedoch weiterhin deutlich über dem Vorkrisenniveau“, sagte Wilfried Verstraete, Vorstandsvorsitzender der Euler Hermes Gruppe. „Zwar verbessern sich die operativen Gewinne von Unternehmen langsam, es ist jedoch kaum Umsatzwachstum zu erkennen. Es bleibt also turbulent und der Wettbewerb stark. Zudem ist das Ausfallrisiko in einer schnell wachsenden globalen Wirtschaft auch bei rückläufigen Insolvenzen weiterhin hoch.“

WM Brasilien

(Klicken zum Vergrößern) Grafik: Brasilien ist weit davon entfernt, Insolvenzweltmeister zu werden. (Quelle: Euler Hermes)

„In Deutschland bleiben vor allem die Energie- und Metallbranche sehr risikoreich“, sagte Thomas Krings, Risikovorstand bei Euler Hermes. „Auch das Baugewerbe, die Hotel- und die Transportbranche, der Handel sowie das produzierende Gewerbe verzeichnen hierzulande weiterhin absolut eine hohe Anzahl an Unternehmensinsolvenzen – auch wenn diese sowohl im vergangenen Jahr als auch in 2014 insgesamt rückläufig sind. Zudem belasten die rückläufigen Exportpreise die deutschen Exportaktivitäten, ebenso wie die geringe Inflation, der starke Euro und die zunehmende Konkurrenz durch amerikanische und vor allem auch japanische Unternehmen. Die Devise von Exportweltmeister Deutschland heißt dennoch weiterhin ‚Offensive ist die beste Defensive‘.“ (vwh)

Link: Die Ergebnisse der Euler-Hermes-Untersuchung in Kürze (PDF)

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