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Euler Hermes sieht weitere Erholung von europäischer Krise

18.07.2014 – Euler Hermes hat insgesamt elf Länder in ihrer Bewertung hochgestuft und attestiert diesen damit ein sinkendes Risiko. Für Europa würde dies eine weitere Erholung von der Wirtschaftskrise bedeuten, so das Statement des Kreditversicherers.

„Für Deutschland als Exportweltmeister sind die aktuellen Verbesserungen insgesamt ein gutes Zeichen – insbesondere die der zahlreichen europäischen Staaten“, sagte Ludovic Subran, Chefökonom von Euler Hermes. „Dennoch bleiben die Risiken auch weiterhin groß, vor allem durch die hohe Staatsverschuldung zahlreicher Länder und die vielerorts geringe Inflation, die den Schuldenabbau von Regierungen und Privathaushalten erschweren könnte.“

Gleich sieben europäische Länder bewerten die Euler Hermes-Experten deutlich besser als in der Vergangenheit: Italien und Spanien erhalten mit dem Rating A2 wieder gute Schulnoten (jeweils von A3) und auch Irland (von BB3 auf BB2), Portugal (von B3 auf B2), Griechenland (von B4 auf B3), Ungarn (von C3 auf B2) und Serbien (von D4 auf D3) weisen geringere Länderrisiken auf. Hauptgründe sind laut Pressemitteilung jeweils günstigere Konjunkturaussichten und eine Stabilisierung des Insolvenztrends und des Bankensektors. „Griechenland kommt als Handelspartner Deutschlands wieder in den Tritt“, ist der Bericht überschrieben.

Auch einigen afrikanischen Ländern wie der Elfenbeinküste und Nigeria (beide von D4 auf D3) bescheinigen die Euler Hermes-Ökonomen ein leicht sinkendes Risiko – wenngleich auf weiterhin sehr hohem Niveau. Diese Regionen verfügen künftig über großes Wachstumspotenzial und gewinnen sowohl für Exportunternehmen als in der Folge auch für Kreditversicherungen eine immer größere Bedeutung. (vwh)

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