Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Euler Hermes präsentiert “Exportdelikatessen”

24.03.2015 – Container_Thorben Wengert_pixelioDer Welthandel kommt langsam in Schwung. So rechnet Euler Hermes für 2015 zwar nur mit einem leichten Anstieg von 1,8 Prozent. Optimistischer blicken die Ökonomen hingegen auf 2016: Hier rechnen sie mit einem Zuwachs von 4,5 Prozent. Allerdings sind nicht alle Exportmärkte frei von Risiken: die 15 attraktivsten “Delikatessen” hat der Kreditversicherer nun in einem Ranking zusammengestellt.

So zählt Euler Hermes neben Kolumbien, Taiwan, Malaysia, den Vereinigten Arabischen Emiraten und einigen osteuropäischen Ländern vor allem China, Indien, Mexiko und Südkorea zu Staaten mit stärksten Wachstum bei Realimporten. In der Kategorie “Junk Food” landen neben Argentinien und Venezuela auch Russland und die Ukraine. “Sodbrennen verursachen” könnten demnach Kroatien, Slowenien, Nigeria und Algerien. “Scharf” empfahl der Kreditversicherer laut Unternehmensmitteilung allerdings nur risikofreudigen Essern. Dabei könnten diesen allen voran Griechenland, Ägypten, Bangladesch und Pakistan besonders schwer im Magen liegen. Zu den aufstrebenden Garküchen zählt Euler Hermes vor allem die ASEAN-Staaten, während in den lateinamerikanischen Küchen derzeit eher Diätnahrung angesagt sei.

Als beste Exportköchen benennet Euler Hermes in einer aktuellen Studie China mit zusätzlichen Exporten von 251 Mrd. Dollar, gefolgt von den USA auf Platz zwei mit einem Plus von 162 Mrd. Dollar. Auf dem dritten Rang landet demnach Deutschland mit zusätzlichen Ausfuhren von etwa 112 Mrd. Dollar. Allein 2014 exportierte die Bundesrepublik Waren im Wert von mehr als 133 Mrd. Euro. Dabei erzielte Deutschland nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes einen Exportüberschuss von 216,9 Mrd. Euro. Damit sei der bisherige Höchstwert von 195,3 Mrd. Euro im Jahr 2007 deutlich übertroffen worden.

“Exporteure sollten auf die 3 Ps achten: Preisdruck, Protektionismus, Pleiten”, sagte Ludovic Subran, Chefökonom der Euler Hermes Gruppe. Dabei spiele “nicht nur das Importvolumen selbst eine Rolle, sondern auch die Wachstumsraten der Realimporte”, so der Experte weiter. (vwh/td)

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

Link: Die vollständige Studie von Euler Hermes (PDF)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten