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Es geht bergauf – Die Erwartungen der Branchenexperten für 2014

08.01.2014 – Branchenexperten blicken durchaus optimistisch auf das Versicherungsjahr 2014. Während die Lebensversicherer allerdings weiterhin unter den niedrigen Zinsen leiden, befindet sich die Sachversicherung in Deutschland in starkem Aufwind.

Swiss Re-Ökonom Kurt Karl prognostiziert ein robustes Wirtschaftswachstum – trotz eines anhaltend niedrigen Zinsniveaus. Zu Zinserhöhungen werde es erst kommen, wenn sich das Wirtschaftswachstum in der Eurozone stabilisiert hat.

Bei den Lebensversicherern sind die Wachstumsaussichten nach einem Jahr mit rückläufigem Neugeschäft eher verhalten. Durch die neue Förderung von Berufsunfähigkeits-Renten und die Unterversorgung in der Pflege werden die biometrischen Produkte das Geschäft der Lebensversicherer weiterhin dominieren. Markus Faulhaber, Chef der Allianz Leben, erwartet zudem, dass einige Branchenteilnehmer mit weiteren Garantiekonzepten folgen werden.

In starkem Aufwind befindet sich hingegen die Schadenversicherung. In der wirtschaftlich bedeutendsten Sparte der Sachversicherer, der Autoversicherung, ist 2014 mit Beitragserhöhungen zwischen drei und vier Prozent zu rechnen. „Da sich der Preisumschlag in den Bestand üblicherweise über mehrere Jahre vollzieht, ist für die nahe Zukunft mit einer weiteren Steigerung der Beitragseinnahmen und einer Verbesserung des technischen Ergebnisses zu rechnen“, schreibt Axa-Vorstandsmitglied Rainer Brune in der aktuellen Ausgabe der Versicherungswirtschaft. Auch in der hart umkämpften Industrieversicherung erzielen die Versicherer jetzt wieder bessere Preise, wie Industriemakler Peter Wesselhoeft feststellt.

Das Dauersorgenkind Wohngebäude steht im nächsten Jahr vor einer Schicksalswende. Nach den Verlusten ist allen Versicherern klar, dass es so nicht mehr weitergeht. Preiserhöhungen alleine werden die Probleme dieser Sparte aber nicht lösen, ist Ulrich-Bernd Wolff von der Sahl, Vorstandsvorsitzender der SV Sparkassenversicherung, überzeugt: „Mit 2014 verbinde ich zumindest die Hoffnung, dass die Politik ihre Prioritäten eher auf die Ausweitung der Schutzmaßnahmen und die Aufklärung der Bürger legt.“ (vwh)

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