Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Erdbeben: Wo die Gefahr am größten ist

21.01.2014 – retterLos Angeles, Tokio, Istanbul und Lima – sie haben alle eines gemeinsam: Für diese und elf weitere Städte besteht die größte Gefahr, durch ein nächstes Erdbeben getroffen zu werden. Die Gründe.

Wissenschaftler Roger Bilham, Professor an der Universität Colorado, hat eine Liste mit 15 Städten erstellt. Diese basiert unter anderem auf Bevölkerungswachstum und seismografischer Geschichte. Neben den bereits genannten Städten sind Mexiko-Stadt (Mexiko), Dhaka (Bangladesch), Jakarta (Indonesien), Karachi (Pakistan), Manila (Philippinen), Delhi (Indien), Kairo (Ägypten), Teheran (Iran), Osaka (Japan), Lahore (Pakistan) sowie Bogotá (Kolumbien) von Erdbeben bedroht.

Seismologen glauben, dass künftige Erdbeben teurer werden als jemals zuvor – und das nicht, weil mehr Bewegungen der tektonischen Platten stattfinden. Es ist vielmehr das Bevölkerungswachstum, vor allem in den Metropolen.

Das Erdbeben in Japan im Jahr 2011 mit 35 bis 40 Mrd. US-Dollar an versicherten Schäden war bisher das teuerste für die Versicherungswirtschaft. 210 Mrd. Euro Gesamtschaden hat das Erdbeben angerichetet. Danach folgen mit Abstand das Erdbeben 1994 in den USA mit 15,3 Mrd. Dollar versicherten Schäden (Gesamtschäden: 44 Mrd. Dollar) und das Erdbeben in Neuseeland im Jahr 2011 mit 13 Mrd. versicherten Schäden (Gesamtschäden 16 Mrd. Dollar). (vwh)

Foto: Erdbeben bedrohen besonders Ballungsräume. (Quelle: vvw)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten