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Erbarmungslose Aufsichtsräte – ein Gremium im Wandel

09.07.2014 – bilanz_magazin_coverNie zuvor wurde so von Aufsichtsräten mit eisernem Besen gekehrt wie heute. Gestern noch als zahnloses Gremium von Frühstücksdirektoren verschrien, zeigen heute Aufsichtsräte quer durch die Republik ihre Macht. “Gefeuert, Abfindung gestrichen, Pensionszusagen bedroht und weiterer Ärger.” So textet die nagelneue Wirtschaftspublikation aus dem Hause Springer, das Bilanz-Magazin, einen sechsseitigen Artikel über die “rüden Methoden” der Aufseher an.

Dabei ist neben dem neuen Stil der Aufsichtsräte, auch die Tatsache von Interesse, dass der Springer-Verlag in Zeiten sinkender Auflagen überhaupt noch ein neues Printmagazin in der Sparte Wirtschaft lanciert. Aber es gilt nach wie vor: “It’s the economy, stupid!”. Mit diesem Wahlkampf-Slogan gewann Bill Clinton 1992 die US-Präsidentschaftswahlen und nun Springer neue Leser?

Manager dürften den Artikel “Erbarmungslos” von Arno Balzer und Michael Gatermann über die neue Härte der Chefaufseher mit großem Interesse lesen: Zahlreiche Beispiele der jüngeren Vergangenheit belegen, wer gestern noch Herr über Jobs und Saläre war, kann morgen selbst in Bedrängnis geraten. “Ohne Einkommen halten die das nicht lange durch”, beschreibt z.B. Rechtsanwalt Peter Rölz, Spezialist für die Vertretung von Führungskräften bei Auseinandersetzungen um die Abfindung, die Existenzängste. Denn auch Vorstände sind Menschen, die, werden sie kalt abserviert, typbedingt reagieren: Die einen nehmen einen Rauswurf klaglos hin, andere reagieren mit Wut und Entsetzen und der nächste prozessiert, so das Magazin.

Um Macht und Gestaltung, Wirkung und “Regierungsstile” von Aufsichtsräten geht es auch in der nächsten Ausgabe des Business- und Managementmagazins Versicherungswirtschaft. (vwh)

Link: Bilanz-Magazin Website

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