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Entspannung im politischen Herbst

09.10.2013 – uwe-laueNicht nur gut aufgestellt, sondern auch in entspannter Laune konnten sich gestern Abend die privaten Krankenversicherer auf ihrem jährlich stattfindenden Herbstfest im Hamburger Bahnhof in Berlin fühlen. Der Verband der Privaten Krankenversicherung unter ihrem neuen Präsidenten, Uwe Laue, der exakt auf 100 Tage Amtszeit zurückblickte, hatte dazu geladen. 

Nach den politischen Wirren um die Debatte der Einführung einer Bürgerversicherung bleibt die private Krankenversicherung eine feste, verlässliche und unverzichtbare Säule des Gesundheitssystems. Auch in den vergangenen Jahren konnte die Branche ungeachtet der niedrigen Zinsen ihre stabile Situation kräftigen. Die Versicherer seien „gut aufgestellt”, berichtet jetzt das Analysehaus Morgen & Morgen, welches die privaten Krankenversicherer im Zeitraum 2008 bis 2012 untersuchte. Unter die Lupe genommen wurden Kosten, Solidität und Wachstum.

Insgesamt ergab die Untersuchung, dass die Nettoverzinsung erstmals wieder angestiegen ist. Morgen & Morgen führt dies größtenteils auf die Realisierung von Bewertungsreserven zurück. Diese seien stark angestiegen. Das Eigenkapital und das versicherungsgeschäftliche Ergebnis konnten sich „stabilisieren”, heißt es. Die Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen erreichten sogar „Vorkrisenniveau”.

Bei den Unternehmen erreichten die höchste Note mit vier Sternen die Alte Oldenburger, die DEVK, die Mecklenburgische und die Provinzial. Dahinter folgten mit drei Sternen die Unternehmen Allianz, Concordia, Debeka, LKH, LVM, R+V und Signal.

Foto: Uwe Laue, Präsident des Verbandes der Privater Krankenversicherung (Quelle: PKV-Verband – Verband der Privaten Krankenversicherung)

Link: Krisenzeugnis – Analyse der Privaten Krankenversicherer von 2008 bis 2012 (PDF)

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