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EL Nino dämpft atlantische Hurrikan-Aktivität

29.05.2015 – Hurrikan_Dieter Schuetz_pixelio.deSechs bis elf Stürme, drei bis sechs Hurrikans und bis zu zwei starke Hurrikans (min. Kategorie 3) prognostiziert die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) für die anstehende Tropensturm-Saison im Atlantik. Im Pazifik wird es den Experten zufolge mit 15 bis 22 Stürmen, sieben bis zwölf Hurrikans und fünf bis acht starken Hurrikans etwas ungemütlicher.

Vor allem für die Atlantikregion erwarten die NOAA-Experten damit eine sehr ruhige Hurrikan-Saison, die jetzt im Juni beginnt. Grund für die moderate Prognose ist die erwartete Verschärfung des El-Nino-Phänomens. Dies führt u.a. zu einer Zunahme vertikaler Scherwinde, einer extrem niedrigen Luftbewegung  und eine starken atmosphärischen Stabilität über dem Atlantik.

Diese Umstände sowie die niedrige Oberflächentemperatur des tropischen Atlantiks erschweren die Entstehung von Hurrikans. Damit schließt sich die NOAA-Vorhersage weitestgehend der Prognose der Colorado State University an, die im April veröffentlicht wurde.

Für die Pazifikregion erwarten die NOAA-Experten hingegen eine leicht überdurchschnittlich aktive Sturmsaison, ebenfalls durch El Nino bedingt.

Offiziell startet die Hurrikan-Saison am 1. Juni und endet am 30. November. (vwh/jko)

Bild: Bildung eines tropischen Wirbelsturms. (Quelle: Dieter Schütz / pixelio.de)

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